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Pfarre St. Elisabeth
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Pfarre St. Elisabeth

 

 

Hier steht ein schönes Zitat, muss aber nicht 

Jo, 123 / 4

 

Kunst Querbeet
Aktuelles
Pfarrblatt GEMEINSAM
Die 4 Säulen
07
Aug' 26
Tagesevangelium
Mt 16, 24-28
Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?
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07
Aug' 26
Tagesevangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit

24 sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

25 Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.

26 Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?

27 Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen.

28 Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis sie den Menschensohn in seiner königlichen Macht kommen sehen.

Mt 16, 24-28
1. Lesung
Dtn 4, 32-40

Lesung aus dem Buch Deuteronomium

Mose sprach zum Volk; er sagte:

32 Forsche doch einmal in früheren Zeiten nach, die vor dir gewesen sind, seit dem Tag, als Gott den Menschen auf der Erde schuf; forsche nach vom einen Ende des Himmels bis zum andern Ende: Hat sich je etwas so Großes ereignet wie dieses, und hat man je solche Worte gehört?

33 Hat je ein Volk einen Gott mitten aus dem Feuer im Donner sprechen hören, wie du ihn gehört hast, und ist am Leben geblieben?

34 Oder hat je ein Gott es ebenso versucht, zu einer Nation zu kommen und sie mitten aus einer anderen herauszuholen unter Prüfungen, unter Zeichen, Wundern und Krieg, mit starker Hand und hoch erhobenem Arm und unter großen Schrecken, wie es der Herr, euer Gott, in Ägypten mit euch getan hat, vor deinen Augen?

35 Das hast du sehen dürfen, damit du erkennst: Jahwe ist der Gott, kein anderer ist außer ihm.

36 Vom Himmel herab ließ er dich seinen Donner hören, um dich zu erziehen. Auf der Erde ließ er dich sein großes Feuer sehen, und mitten aus dem Feuer hast du seine Worte gehört.

37 Weil er deine Väter lieb gewonnen hatte, hat er alle Nachkommen eines jeden von ihnen erwählt und dich dann in eigener Person durch seine große Kraft aus Ägypten geführt,

38 um bei deinem Angriff Völker zu vertreiben, die größer und mächtiger sind als du, um dich in ihr Land zu führen und es dir als Erbbesitz zu geben, wie es jetzt geschieht.

39 Heute sollst du erkennen und dir zu Herzen nehmen: Jahwe ist der Gott im Himmel droben und auf der Erde unten, keiner sonst.

40 Daher sollst du auf seine Gesetze und seine Gebote, auf die ich dich heute verpflichte, achten, damit es dir und später deinen Nachkommen gut geht und du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt für alle Zeit.

Antwortpsalm:
Namenstage
Hl. Kajetan, Hl. Afra, Hl. Donatus von Luxeuil
über die Heiligen
07
Aug' 26
Namenstage
Hl. Kajetan
Oktober 1480, Thiene bei Vicenza, Italien
7. August 1547, Italien
Ordensgründer
Kajetan (Gaetano von Thiene), geboren 1480 in Vicenza, studierte Rechtswissenschaften in Padua und wurde 1504 Doktor der beiden Rechte. Unter Julius II. wurde er Protonotar der römischen Kurie. Nach seiner Priesterweihe 1516 kehrte er nach Vicenza zurück; wenige Jahre später gründete er in Venedig ein Spital für unheilbare Kranke, denen er auch selbst mit großer Hingabe diente. 1521 kehrte er nach Rom zurück und gründete zusammen mit Giampietro Caraffa, dem späteren Papst Paul IV., eine Kongregation von Regularklerikern, die in Armut leben und der religiösen Bildung des Klerus und des Volkes dienen sollten. Die Kongregation erhielt den Namen Theatiner, weil Caraffa um diese Zeit Bischof von Theate war; man nannte sie auch Kajetaner. Als 1527 deutsche und spanische Söldner Rom verwüsteten, wurde auch das Haus der Theatiner zerstört. Sie konnten nach Venedig flüchten und dort ihre Arbeit fortsetzen. Seine letzten Jahre verbrachte Kajetan in Neapel, wo er nach einem Leben der Buße, des ständigen Gebets und selbstloser Nächstenliebe am 7. August 1547 starb. Nach seinem Tod breiteten sich die Theatiner rasch aus (Nieder­lassungen auch in München und Salzburg).
Christus näher kommen
„Ich sehe Christus arm und mich reich, ihn verachtet und mich geehrt. Ich will ihm einen Schritt näher kommen und habe deshalb beschlossen, alles aufzugeben, was ich noch an zeitlichen Gütern besitze.“ (Kajetan, Brief an seine Verwandten)
Hl. Afra
Zypern
304
Märtyrerin
Historisch gesichert ist die Enthauptung einer Afra in Augsburg unter Kaiser Diokletian um 304.
Legenden erzählen von Afra als der Tochter des Königs von Zypern. Dieser wurde erschlagen, seine Frau Hilaria floh mit Afra nach Rom und weihte ihre Tochter der Liebesgöttin Venus. Afra träumte, sie solle Königin von Augsburg werden und bewog die Mutter, mit ihr dorthin zu ziehen.
Mit drei Gespielinnen richtete sie in Augsburg ein Freudenhaus ein, Bischof Narcissus kehrte während seiner Flucht vor der Diokletianischen Verfolgung, Herberge suchend, unwissend in dieses Haus ein. Afra bereitete ihm ein Mahl und wurde von seinem Tischgebet so erschüttert, dass sie ihm zu Füßen fiel, sich bekehren und taufen ließ. Sie schloss das Bordell, worauf sie von mehreren enttäuschten Augsburgern als Christin angezeigt wurde. Die auch in Augsburg fortschreitende Christenverfolgung brachte sie ins Gefängnis und zur Verurteilung: an einen Baumstamm gebunden, wurde sie um 304 enthauptet - eine ältere Legende erzählt ihre Verbrennung auf dem Lechfeld. Ihre drei Gespielinnen und die Mutter waren auch bekehrt worden, überlebten aber das erste Martyrium und wurden dann zusammen dem Flammentod überantwortet.
Afras Mutter Hilaria soll eine Kapelle gebaut haben, die ab 565 als Wallfahrtsstätte bezeugt ist und an deren Stelle heute das 1012 gegründete Benediktinerstift St. Ulrich und Afra steht. 1064, im Jahr von Afras Heiligsprechung, wurde in Augsburg ein spätrömischer Sarkophag mit angekohlten Gebeinen entdeckt; dieser steht heute in der Bartholomäus-Kapelle von St. Ulrich und Afra in Augsburg.
Hl. Donatus von Luxeuil
590, Jura, Frankreich
660
Bischof von Besançon
Donatus war der ältere Sohn des fränkischen Adligen Waldelenus und der Flavia. Schon in frühester Jugend wurde er seinem Taufpaten, Abt Kolumban in Luxeuil - dem heutigen Luxeuil-les-Bains -, zur Erziehung übergeben; dort wurde Donatus dann Mönch.
Um 624 wurde Donatus Bischof von Besançon. Hier gründete er das Kloster Palatium - das spätere Kloster St-Paul - mit Regeln nach dem Vorbild von Kolumban. Seine Mutter gründete nach dem Tode ihres Mannes um 636 mit Donatus' Hilfe das Kloster Jussa-Moutier, dem er in 77 Abschnitten eine Regel mit Elementen der Ordnungen von Benedikt, Kolumban und Caesarius von Arles gab. Donatus' Bruder Chramnelenus, Nachfolger seines Vaters als Herzog im Jura, war um 640 der (Neu-)Gründer des Klosters von Romainmôtier. 658 wurde Donatus in einer Urkunde seiner Verwandten Adalsinda im Zusammenhang mit einer Klosterstiftung genannt.
Donatus wurde in seinem Kloster St-Paul bestattet. Seine Verehrung blühte im 11. Jahrhundert auf.

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