Die Taufe entreißt uns zwar der Macht der Sünde und des Todes und versetzt uns in das neue Leben der Kinder Gottes, aber sie befreit uns nicht von menschlicher Schwäche und der Neigung zur Sünde. Deshalb brauchen wir einen Ort, an dem wir immer wieder neu mit Gott versöhnt werden. Das ist die Beichte.
Es ist nicht modern zu beichten; es ist vielleicht schwierig und kostet anfangs große Überwindung. Aber es ist eine der größten Gaben Gottes, dass wir in unserem Leben immer wieder neu anfangen dürfen — wirklich neu: völlig unbelastet und ohne die Hypotheken von gestern, angenommen in Liebe und versehen mit neuer Kraft. Gott ist barmherzig, und er wünscht sich nichts sehnlicher, als dass wir seine Barmherzigkeit auch in Anspruch nehmen. Wer gebeichtet hat, schlägt eine neue, weiße Seite im Buch seines Lebens auf. (Youcat 226)
Möglichkeiten zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung werden regelmäßig angeboten. Die nächsten Beichtgelegenheiten entnehmen Sie bitte dem aktuellen Wochenpfarrblatt. Weiters kann auch ein persönlicher Termin mit dem Priester vereinbart werden.