Ein christliches Begräbnis ist ein Dienst der Gemeinde an ihren Toten.
Es nimmt die Trauer der Hinterbliebenen auf, trägt aber immer österliche Züge an sich. Wir sterben schließlich in Christus, um mit ihm das Fest der Auferstehung zu feiern. (Youcat 278)
Konkret:
Wenn ein naher Verwandter von Ihnen gestorben ist, wenden Sie sich bitte an den Bestatter und melden Sie dies auch im Pfarrhof (Tel 062357227).
Sie haben die Möglichkeit, den Verstorbenen auch noch einige Zeit in Ihrem Haus zu behalten, bis zu 24 Stunden. Das ermöglicht leichter einen ruhigen, gemeinsamen Abschied.
Der Bestatter wird alle nötigen Daten über den Verstorbenen aufnehmen und sie, wenn der Verstorbene Mitglied der Kirche war, auch an die Pfarre weiterleiten.
Fünf Punkte die bei einem Sterbefall zu beachten sind:
Es empfiehlt sich immer zuerst den Pfarrer zu kontaktieren, um mögliche Termine und die Form der Trauerfeierlichkeiten zu besprechen. Man kann gern direkt am Handy von Pfarrer Don Xandro 0676-8746-5303 anrufen.
Die Form einer kirchlichen Trauerfeier ist relativ flexibel: entweder Begräbnismesse (mit Kommunion) oder Wortgottesdienst, im großen oder im kleinen Kreis, mit oder ohne Seelenrosenkranz am Vorabend, bzw. mit persönlich gestaltetem Seelenrosenkranz usf. All das kann im Gespräch mit dem Pfarrer geklärt werden.
Wann immer möglich, sollen die Begräbnisriten in Anwesenheit des Sarges mit dem Leichnam gefeiert werden, unabhängig davon, ob der/die Verstorbene danach begraben oder verbrannt wird. Das entspricht den katholischen Riten besser und ist auch für das persönliche Abschiednehmen geeigneter. Allerdings ist auch diese Form nicht zwingend.
Kirchliche Trauerfeiern finden grundsätzlich in der Pfarrkirche oder einer Filialkirche statt.
Achtung: Der Kirchenaustritt signalisiert im Prinzip, dass man kein kirchliches Begräbnis möchte. Sollte das nicht der Fall sein, sollte man zu Lebzeiten einen Wiedereintritt erwägen. Bei verstorbenen Ausgetretenen muss im Einzelfall geprüft werden, ob ein solches Verlangen seitens des/der Verstorbenen vorlag, um ein kirchliches Begräbnis feiern zu können. Andernfalls kann gemeinsam mit den Angehörigen gebetet werden.