Vieles kann bilden – Herkunft, Kultur, Religion, die Art und Weise, wie man* sich die Welt aneignet, und schließlich auch Bildungs-, und Lerneinrichtungen, die uns auf das Berufsleben vorbereiten. Bildung ist mehr als nur ein Weg zum Beruf. Bildung ist eine Möglichkeit, „Gott in allem suchen und finden“ (Den ganzen Menschen sehen und fördern, ZIP) zu lernen. Sie ist der Weg, die eigene Würde, die Gottesebenbildlichkeit, zu entdecken, und so die eigene Persönlichkeit entfalten zu können – für ein gelingendes, blühendes Leben.
Bildung bereitet uns vor auf und wappnet uns für ein Leben in der Gesellschaft, von der jede*r von uns ein wichtiger Teil ist. Ganzheitliche Bildung und die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit aus dem Bewusstsein der eigenen Würde heraus ist uns ein Herzensanliegen.
Wir glauben, dass Bildung Werte vermitteln kann und dadurch den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und gesellschaftliche Beteiligung ermöglicht. Werte wie Inklusion, Partizipation und Toleranz sowie Glaube, Hoffnung, und Liebe ebnen den Boden und Weg für unsere Arbeit für Menschen in allen Lebenslagen.
Bildung hilft Menschen dabei, achtsamer mit sich und der Welt (siehe auch: Ökologische Spiritualität) umzugehen sowie den eigenen Interessen nachzugehen und sich so persönlich wie auch beruflich weiterzuentwickeln. Das ist uns wichtig, und soll durch unsere Bildungseinrichtungen gefördert werden.
Wir glauben, der Wert eines jeden Menschen besteht unabhängig von Leistung. Ebenso wie Gott, kann auch der Mensch keinem Zweck untergeordnet werden – ganz gleich, wie gut dieser auch sein mag. Darin – in seiner Würde – ähnelt der Mensch Gott.
Das primäre Ziel all unserer Bildungsarbeit besteht darin, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Würde – ihre Gottesebenbildlichkeit – zu entdecken, und sich aus diesem Bewusstsein heraus zu entfalten.
Wir sind überzeugt: Wer ein Bewusstsein für die eigene Würde entwickelt, kann seine Persönlichkeit ganzheitlich entfalten, sein Leben frei gestalten, und in anderer Weise Verantwortung übernehmen: Für sich, für andere, und für unsere Gesellschaft.
Wir verstehen Bildung als Dienst an der Würde des Menschen, um seine ganzheitliche Entfaltung zu fördern und zu einem friedlichen Miteinander beizutragen. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt daher auf der Frage, wie es gelingen kann, heutigen Menschen durch Bildungsprozesse ihre Würde erfahrbar zu machen und somit dem eigenen göttlichen Kern und auch Gott näher zu kommen und dadurch verbundener mit allem leben zu lernen.
Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt daher auf der Frage, wie es gelingen kann, Menschen heute durch Bildungsprozesse ihre Würde erfahrbar zu machen, und somit auch Gott näher zu kommen.
Wir glauben: Die persönliche Auseinandersetzung mit der Frage nach Gott kann auch für Menschen im 21. Jahrhundert eine besondere Chance sein. Daher legen wir besonderes Augenmerk auf Grundsatzfragen religiöser Bildung und die verschiedenen Dimensionen von Wirklichkeit – im Innen und im Außen.
Als Stabsstelle Bildung beschäftigen wir uns mit Grundsatzfragen kirchlicher Bildungsarbeit. Diese können sehr vielfältig sein:
Unsere zentrale Aufgabe besteht darin, mit verschiedenen diözesanen Bildungseinrichtungen und -bereichen (z.B. kirchliche Kindergärten, katholische Privatschulen, Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung von MitarbeiterInnen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung) die prioritären Zukunftsthemen für den Bildungsbereich der EDS zu identifizieren und – davon ausgehend – Visions- und Strategieprozesse zu begleiten. Dazu fördern wir den Austausch der Einrichtungen innerhalb eines Bildungsbereichs und den Austausch der Bereiche untereinander. Übergeordnetes Ziel ist die Erarbeitung und Ausführung eines Gesamtleitbilds Bildung für die Erzdiözese Salzburg.
Als Dachstruktur des Bildungsbereichs vertritt die Stabsstelle die Interessen des Gesamtbereichs Bildung und trägt Sorge dafür, dass die unterschiedlichen Bildungsbereiche und -einrichtungen in wichtigen strategischen Fragen und Richtungsentscheidungen konzeptionell miteinander verbunden sind. Dazu haben wir die gesamte Bildungsbiografie eines Menschen im Blick und fördert die gemeinsame Analyse von aktuellen Entwicklungen sowie Chancen und Herausforderungen.
Grundvoraussetzung für unser Arbeit ist eine dialogische Herangehensweise, die mehrere Perspektiven in einen synodalen Austausch miteinander bringt:
Zur Vernetzung dieser Perspektiven auf gesamtdiözesaner Ebene wurde ein „Bildungsforum“ eingerichtet, zu dem die Stabsstelle Bildung einlädt. Ihm gehören die Leitungspersonen aller Bildungsbereiche an.
Auf Ebene der einzelnen Bildungsbereiche treffen sich Stabsstelle Bildung und Leitungspersonen in folgenden Strukturen: