Referentin: Alexandra Wonka
zertifizierte Referentin bei SaferInternet seit 2018 und hat Zusatzausbildungen im Bereich Gewaltprävention, Cypermobbing und -grooming;
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Soziale Medien prägen und verbreiten Bilder von Männlichkeit, Weiblichkeit, Sexualität und Beziehungen. Wir nehmen exemplarisch Inhalte aus der Manosphere und aus Tradwife-Communities in den Blick: Welche Vorstellungen von Geschlecht, Beziehung und Rollenverteilung werden dort vermittelt? Welche Versprechen von Anerkennung, Stärke, Zugehörigkeit oder „richtigen“ Lebensweisen können darin liegen?
Referent: Martin Stock
Sexualpädagoge in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung
Seine Arbeit verbindet sexualpädagogische Praxis mit reflexiver Geschlechterpädagogik und der Prävention sexualisierter Gewalt. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Beziehungen, Grenzen, Macht und Selbstbestimmung. Darüber hinaus ist er in der Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte tätig.
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Selbsternannte Befreiungsdienstler ziehen immer mehr mediale Aufmerksamkeit auf sich und geben teilweise eindeutige Heilsversprechen ab. Laut eigener Angabe seien sie in der Lage, krankmachende Dämonen auszutreiben – durch (Online-)Exorzismen. Mittlerweile existieren mehrere Medienbeiträge über Betroffene, die nach solchen Prozeduren von enormen physischen und psychischen Folgen berichten. Doch was motiviert Menschen, sich von selbsternannten Exorzisten behandeln zu lassen und welche Leute nehmen diese Angebote in Anspruch? Welche Rolle haben sog. Christ-Influencer bei diesen Praktiken?
Der Vortrag versucht diese Fragen aus einer psychologischen Perspektive zu beantworten und beschäftigt sich vor allem mit klinisch-psychologischen Erklärungsansätzen, einer sozial- und kulturpsychologischen Perspektive sowie den Risiken von (Online-)Exorzismen. Abschließend soll skizziert werden, wie Betroffene stattdessen nachhaltig professionell und interdisziplinär unterstützt werden können.
Referentin: Jasmina Eifert, M.Sc., BDP, ist Psychologin und befindet sich aktuell in der Weiterbildung zur Fachpsychologin für Rechtspsychologie. Sie arbeitet im Bereich der Kriminalprognose mit Gewalt- und Sexualstraftätern in einer Justizvollzugsanstalt (JVA). Ihre Interessen- und Forschungsschwerpunkte umfassen Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen, Therapieevaluation und Stigmatisierungsforschung sowie ferner Radikalisierungsprozesse in konfliktträchtigen Gruppen und die Prävention von Kindesmissbrauch.
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Ziel dieser Fortbildungsreihe ist es, sich einen Überblick darüber verschaffen zu können, was und wer auf gefährliche Art und Weise über das Internet an unsere Kinder und Jugendlichen andockt, sie umgarnt, deren Vulnerabilität und emotionale Instabilität, sowie deren Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Halt und Orientierung ausnutzt und sie so schädlich beeinflusst. Nur wer darüber Bescheid weiß, kann auch präventiv in diese Richtung tätig sein und einen Gegenpol dazu bieten. So bietet dieses abschließende Präsenz-Treffen noch die Möglichkeit, Gehörtes zusammenzufassen, mit eigenen Beispielen zu beleben und gemeinsam weiterzudenken, um präventive Handlungsoptionen zu entwickeln.
Referentin: Mag.a Barbara Rampl, BA/ Leitung Stabsstelle für Prävention