Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Pfarre Annaberg
Erzdiözese Salzburg
Erzdiözese Salzburg
Menü
  • Gottesdienste und Pfarrbriefe
    • weitere Pfarrbriefe Annaberg
  • Kirche
  • Pfarrleben
  • Glaube & Feiern
    • Taufe
    • Erstkommunion / Firmung
    • Ehe, Eheseminar
    • Beichte, Krankensalbung
    • Todesfall
  • Pfarrverband Lammertal
  • Kontakt
Gottesdienste und Pfarrbriefe
Kirchen
Pfarrleben
Kontakt
Inhalt:

Pfarrkirche Annaberg im Lammertal, Hl. Joachim und Anna

Geschichte

 

„Anna im Berg“ oder „St. Anna in der Zimmerau“ nur von dem düsteren Hintergrund der Salzburger Emigration zu verstehen. Man hatte sich für den Kirchenbau am „Berg“ entschieden, und zwar nicht oben in Hinterberg, sondern unten in der Zimmerau, auf der Anhöhe über den Talboden, dem „Zimmererboden“. Am 29. Oktober 1744 fand eine Kommissionierung statt. Erst am 20. Juni 1950 wurde mit 23 Mann mit dem Kirchenbau begonnen. Im Mai 1751 stand sie schon im Rohbau.

Als Kirchenpatron wurde die hl. Mutter Anna gewählt. Das neue Vikariat wurde dem Kloster St. Peter übergeben. In der Christnacht 1752 las der neue Vikar Pater Anton Knoll die erste Hl. Messe. Als Name bürgerte sich für St. Anna im Berg bald „Annaberg“ ein.

Die Ausstattung

 

Den Plan zum inneren Ausbau der Kirche im reichern Spätbarock mit Einbeziehung von Rokoko-Formen, lieferte Johann Ernst von Keutschach.

Der Hochaltar in der Bildmitte mit den Hll. Eltern Joachim und Anna, die sitzende Mutter Anna, wie sie der Mutter Gottes das Lesen lehrt. Die beiderseits auf Konsolen stehenden Figuren der hll. Andreas und Jakobus, sowie die Figuren des hll. Petrus und Paulus sollen an die Äbte Gottfried Kröll und Beda Seeauer erinnern.

Linker Seitenaltar (Unsere liebe Frau von Mühlrain – Marienaltar genannt)

Einfacher Aufbau von J. Krimpacher, 1752, mit dem Bild der thronenden Himmelskönigin, die von den Anrufungen der Lauretanischen Litanei umgeben ist. Das Bild ist widmungsgemäß eine Kopie des Franz X. König nach dem Altarbild in Mühlrain, das von J.F. Pereth 1686 geschaffen wurde. Als Aufsatzbild ist der hl. Benedikt zu sehen, sowie die Basisfiguren der hll. Bischöfe Blasius und Rupert (Diözesanpatron) mit dem Altöttinger Gnadenbild, wie auch die Aufsatzfiguren der hll. Martin und Wolfgang.


Rechter Seitenaltar (Hl. Johannes Nepomuk – Herz-Jesu-Altar genannt)

In der Mitte das Altarbild des hl. Nepomuk. Als Aufsatzbild ist der hl. Josef von F.X. König zu sehen. Als Basisfiguren schmücken die hll. Virgil (Diözesanpatron) und Vital (Patron von St. Peter) und als Aufsatzfiguren die hll. Nikolaus und Ulrich diesen Altar.

 

Kanzel wurde am 16.9.1752 nach einem Entwurf Keutschachs aufgesetzt. Sie stellt den guten Hirten mit Putten und Schäfchen dar.

Kreuzweg (heute an den Brüstungen der Emporen angebracht) wurde 1752 gestiftet.

 

Orgel - die erste Orgel stiftete Abt Beda 1758; sie wurde 1780 durch eine neue ersetzt. Die heutige Orgel, deren Prospekt nach einem Entwurf P. Hildebrand Mayers gestaltet ist, hat folgende Altteile: Putten, Plastiken der hll. Benedikt und seiner Schwester Scholastika von J.G. Hitzl, sowie eine Wappenkartusche des Abtes Albert Eder.

Heilige an den Innenwänden – Die hll. „Wetterherrn“ Johannes und Paulus im Presbyterium, sowie die hll. Leonhard, Josef und Florian an der südlichen   Innenwand, und hll. Vinzenz, „Weihnachtsmuttergottes“ und Margaretha an der nördlichen Innenwand, waren alles recht gefällige Arbeiten eines Traunsteiner Bildners, um 1780.

Kirchenrenovierung – Von 1951 bis 1955 wurde die Kirche renoviert, eine neue Orgel mit 8 Registern von der Fa. Dreher-Reinisch angeschafft und ein neues Geläute im Exultet-Dreiklang von der Fa. Hamm, Grödig, angeschafft. 2007 kam eine vierte Glocke hinzu die („Katharinen Glocke“) gespendet von Schilchegger Katharina und Sohn Matthias. 1968 Restaurierung der Altarbilder und der Friedhofskapelle (Fa. Dallendörfer, Koppl) Anfang der 1970er Jahre fand der Neubau des Pfarrheimes statt. 1968-1969 Neubau des Pfarrhofes. Am 30. Oktober 2005, wurde der neue Volksaltar, Ambo, neues Taufbecken, Kredenztischerl, neue Bänke und Sitze für die Ministranten, Erneuerung der Sakristei und eine neue Turmuhranlage durch den Erzabt von St. Peter Edmund Wagenhofer geweiht.

2007 wurde die Mutter -Anna – Statue, (gespendet von den Annaberger Vereinen) zum goldenen Priesterjubiläum für Pfarrer P. Gregor Seethaler (1988) bei der Seitennische - Kirche errichtet. Die Erneuerung der Kirchenbänke und Installierung einer Kirchenheizung erfolgte im Jahr 2011 durch Pfarrer P. Bernhard Röck. In den Jahren 2024/25 wurde gemeinsam mit dem Stift St. Peter und der Gemeinde Annaberg – Lungötz, unter Pfarrer P. Virgil Steindlmüller, ein neuer Kirchplatz, ein neues Kriegerdenkmal, ein Nebengebäude mit WC-Anlagen errichtet.

Die Friedhofskapelle – wurde erst durch EB. Colloredo 1783 errichtet. Der kleine Raum besitzt eine überaus kostbare Ausstattung von Skulpturen, die aus der Stiftskirche St. Peter stammen. In einem Aufbau (M. 18.Jh.) befindet sich ein prachtvolles Relief von Hans Waldburger, flankiert von den hll. Thomas und Bartholomäus (1615-1625). In sanfter Gelöstheit ruht der tote Heiland im Schoß seiner Mutter, beweint von den drei Marien und Johannes. Zu dem zusammengetragenen Altar gehörte einst als Oberbild die Auferstehung Christi mit den Figuren der hll. Martin und Helena (Waldburgerschule), das über dem Eingang hängt. Die Konsolfiguren der hll. Maria Magdalena und Sebastian stehen stilistisch Lorenz Hämbler nahe; die beiden anderen Figuren der hll. Johannes Nepomuk und Franz Xaver sind mäßige Arbeiten, wohl aus Traunstein.


nach oben springen

Kontakt

Pfarre Annaberg

Annaberg 21
5524 Annaberg im Lammertal
Tel: +43 (0) 6463 / 8155
pfarre.annaberg@eds.at

  • Sitemap
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheitserklärung ↗
Anmelden