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Kirchen & Kapellen 

Kirche Heilige Familie

 

Eine Pfarrgemeinde wird unter den Schutz und das Vorbild (= Patrozinium) eines Heiligen oder eines heiligen Geheimnisses gestellt. Jede Gemeinde, die das Patrozinium der Heiligen Familie trägt wird symbolisch und spirituell der Familie von Jesus Christus, Maria (Mutter Jesu) und Josef von Nazaret anvertraut. Sie soll die Gemeinde begleiten und schützen und Fürsprache bei Gott für diese einlegen. 

Sonntag nach Weihnachten wird das Fest der Hl. Familie also feierlich begangen. Mit diesem Patrozinium ist für unsere Pfarrgemeinde der Wunsch ausgesprochen, dass hier ein Ort entsteht, wo Familien im Glauben gestärkt werden. Hier soll ein erlebbares Vorbild für gegenseitiges Verstehen, Zusammenhalt, Vertrauen, Liebe und Glauben im Alltag aufblühen.

 

Am 1. Juni 1966 wurde durch Erzbischof Rohracher mit Dekret das Stadtpfarrvikariat zur Hl. Familie in Kufstein-Endach errichtet. Bereits damals gab es den Wunsch, dass sich in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort eine Pfarrgemeinde entwickeln soll, die nach den Prinzipien des 2. Vatikanischen Konzils glaubt und lebt. Die Menschen vor Ort waren eingeladen selbst aktiv zu werden und wie eine Hauskirche ihr Glaubensleben gemeinsam zu organisieren.

Text: Michaela Reiter


 

Locherer Kapelle

 

Jahrzahl im äußeren Giebelfeld: 1739, den Jahrzahlen am Inventar zufolge muss die Kapelle aber zumindest 25 Jahre älter sein.

Die Locherer Kapelle gehört zum Anwesen Ober-Egerbach. Sie steht am Scheitelpunkt des alten Saum- und Karrenweges, der von Kufstein nach Haberg über den Eiberg führte. Von der Kapelle rechts führt heute noch der Weg nach Schwoich.

Hier in dieser einsamen Waldlichtung sammelten sich in den Kriegsjahren 1703 und 1809 die Tiroler Schützen aus dem Einzugsgebiet von Schwoich, Söll, Scheffau und Ellmau und nahmen an der Belagerung der Festung Kufstein teil, die unter bayrischer Besatzung stand. Eine große hölzerne Votivtafel, die oberhalb der Eingangstüre die ganze Breite der Kapellenrückwand einnimmt, stammt aus dem Jahre 1713 und erinnert an die Beschießung der Festung Kufstein durch die Tiroler im Jahre 1703, die im Zuge des Spanischen Erbfolgekrieges durch den bayrischen Einfall in Tirol, dem sogenannten „Bayrischen Rummel“,  feindlich besetzt war.

Das Original dieser historisch wertvollen Tafel befindet sich im Museum auf der Festung Kufstein (in der Kapelle hängt eine identische Kopie). Die Inschrift auf dem Bild lautet:

„Gott dem allmächtigen und der übergebenedeitisten Jungfrau und Muetter Gottes Maria, auch den heiligen ErtzEngel Michael und sanct Sebastian zu ehren, haben wir das Viertl der soell Pfarrey die Tafl alhero verehrt, dermalen mir verschiner khriegs Zeith alß 1703 et 1704ten Jaren werendter Ploquierung Khuefstain alhier im Glemb und auf dißen so genanten Locherer Perg zur Verteudigung und wacht verfochten müessen und zur Gedechtnuß dißen Entwurf mallen lassen, Gott wolle unß alle vor khrieg, hunger und Pest auch anderen ybl gnediglich behieten und bewachen. Amen. Anno 1713“.

Auf der Rückseite des Altarbildes wurde mit Rötelstift, heute nur mehr schwer leserlich, geschrieben: „Zu Lob und Ehr unser lieber Frau hat Bartlmä Witschwendter in Schwoig diesen Altar ………. Von Maister Georg Langer, Tischler, gemacht worden und von Johann Deitman, Maller,ist gefaßt worden zu Jar 1715.“

 

Text: Dr. Gerhard Lehmann

Hier kann z.B noch eine kurze Erklärung stehen 


 

Krankenhauskapelle


Die Krankenhauskapelle Kufstein wurde beim Bau des Bezirkskrankenhauses vom Architektenteam mit eingeplant und 1999 errichtet.

Jeden Donnerstag ist um 18 Uhr eine heilige Messe.

Die mundgeblasenen, bemalten Fenster stammen aus der Werkstatt des Zisterzienserstiftes Schlierbach in Oberösterreich. Der Glaskünstler Rudolf Gritsch aus Kramsach gestaltete die Einrichtung.

Die Glasbrücke ermöglicht eine behutsame, lichtvolle Annäherung. Die Holzdecke in der Kapelle erinnert an ein Zelt oder an ein Schiff, Zeichen für das pilgernde Gottesvolk. Die Fenster an der Decke öffnen den Raum zum Himmel.

Feuer und Wasser sind die Elemente, die mit ihrer Symbolkraft die Kapelle erfüllen: in den kräftigen Farben der Glasfenster und in der Architektur der Einrichtung. Transparent, leicht, und hell – ist das Glas, der Stein und das Silber. Im Stein erinnert das Blau an das Wasser. Die Wellenform am Altar findet sich im Kreuz und in der Stele wieder.  

Die Kapelle ist dem Hl. Franz von Assisi geweiht. Texte aus seinem Sonnengesang und Psalmworte aus der Bibel über das Wasser sind eingraviert in den Altar und in die Stele.

Die Stele verbindet oben und unten, Himmel und Erde. Dorthin legen wir die Bücher mit den Sorgen, Wünschen, Sehnsüchten und den Dank der Patienten und Patientinnen und vertrauen sie Gott an.

 

Claudia Turner

Team der Krankenhausseelsorge Kufstein

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