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Pfarre Lessach
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Grüß Gott in der

Pfarre Lessach

 

 

Lessach 9

5575 Lessach

Tel: +43 (0) 662 6484 221

pfarre.lessach@eds.at

Pfarrverband Unterlungau
Website Pfarre Lessach
27
Okt' 26
Tagesevangelium
Lk 13, 18-21
"Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen? Es ist wie der Sauerteig"
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27
Okt' 26
Tagesevangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

 

In jener Zeit sprach Jesus:

18 Wem ist das Reich Gottes ähnlich, womit soll ich es vergleichen?

19 Es ist wie ein Senfkorn, das ein Mann in seinem Garten in die Erde steckte; es wuchs und wurde zu einem Baum, und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.

20 Außerdem sagte er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen?

21 Es ist wie der Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.

Lk 13, 18-21
1. Lesung
Eph 5, 21-33

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser

Brüder!

21 Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus.

22 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn;

23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib.

24 Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen.

25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat,

26 um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen.

27 So will er die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos.

28 Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst.

29 Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche.

30 Denn wir sind Glieder seines Leibes.

31 Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein.

32 Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche.

33 Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann.

Antwortpsalm: Ps 128 (127), 1-2.3.4-5 (R: vgl. 1)
Namenstage
Hl. Wolfhard, Armand Jean Le Bouthillier de Rancé, Hl. Evaristus, Hl. Gaudiosus, Hl. Oran
über die Heiligen
27
Okt' 26
Namenstage
Hl. Wolfhard
1070, Augsburg, Bayern
30. April 1127, Italien
Einsiedler
Wolfhard war Sattler in Augsburg. Um 1095 ging er nach Verona, um dort in seinem Beruf zu arbeiten. Daneben kümmerte er sich aufopferungsvoll um Notleidende und Arme. Schließlich zog er sich für mehr als 20 Jahre in einen Wald im Etschtal zurück, lebte dort als Einsiedler und half den Menschen mit wunderkräftigen Taten. 1117 kehrte er nach Verona zurück und trat ins == Kamalduenserkloster San Salvatore ein, wo er als Inkluse in seiner Zelle lebte.
Wolfhards Wunsch, unbeachtet auf der Straße bestattet zu werden, wurde nicht erfüllt; eine große Menschenmenge nahm an der Beisetzung des schon zu Lebzeiten als heilig Verehrten in der Kirche seines Klosters in Verona teil. Am 27. Oktober 1602 wurde eine Reliquie in die neue Kapuzinerkirche nach Augsburg übertragen, andere blieben in Verona.
Armand Jean Le Bouthillier de Rancé
9. Jänner 1626, Paris, Frankreich
27. Oktober 1700, Frankreich
Abt in La Trappe, Ordensgründer
Armand Jean, Sohn von Denis Bouthillier, einem adligen Regierungsmitglied, wurde nach dem Tod seines älteren Bruders 1637 zum Domherr an Notre Dame in Paris und Abt in La Trappe - dem heutigen Soligny-la-Trappe - und anderen Klöstern ernannt. Im Alter von 12 Jahren verfasste der Lehrsame sein erstes Buch, versehen mit griechischen Anmerkungen, gewidmet seinem Patenonkel Kardinal Richelieu. 1651 wurde er zum Priester geweiht, lebte und wirkte aber weiterhin am Hof in Paris. 1654 wurde er zum Doktor der Theologie promoviert, ab 1655 war er Mitglied der französischen Klerusversammlung und Erzdiakon von Tours.
1662 zog er sich nach dem plötzlichen Tod einer mit der Familie befreundeten Frau aus dem politischen und höfischen Leben zurück in sein Kloster nach La Trappe. 1664 legte er die Ordensgelübde ab, kurz darauf wurde er zum Abt gewählt. Er führte nun in seinem Kloster Reformen und eine strenge Askese ein, aber die Mönche lehnten mehrheitlich ihren neuen Abt und seine Regeln ab, drohten ihn zu erstechen bzw. im Klosterteich zu ertränken. Dennoch setzte er mit den reformwilligen Mönchen die neuen Regeln durch, die er in seinem 1683 erschienenen Buch Traité de la sainteté et de la vie monastique, Traktat von der Heiligkeit und vom klösterlichen Leben, beschrieb. Diese Regeln wurden so berühmt, dass die Anhänger den Namen Trappisten erhielten, La Trappe wurde zu einem Zentrum religiösen Lebens in Frankreich. Papst Innozenz XI. genehmigte 1678 die neuen Regeln, der Trappistenorden wurde eine selbständige Gemeinschaft in der großen benediktinischen Ordensfamilie.
Bei Armand Jean Bouthillier de Rancés Tod lebten in La-Trappe Trappe an die 90 Mönche, es gab fünf weitere Abteien und einen Frauenkonvent, wo man seine Regel befolgte.
Hl. Evaristus
Antiochia in Pisidien, heute Ruinen bei Yalvaç, Türkei
105
römischer Gemeindevorsteher, Märtyrer (?)
Evaristus war Grieche, der Überlieferung nach stammte sein jüdischer Vater aus Betlehem. Er trat sein Amt wohl 97 an und soll die Gemeinde von Rom in einzelne Diakonien aufgeteilt haben. Für die Überlieferung, dass er als Märtyrer unter Kaiser Domitian starb, gibt es keine historischen Anhaltspunkte.
Hl. Gaudiosus
360, Nordafrika
450, Italien
Bischof von Abitine, Märtyrer
Gaudiosus war Bischof von Abitine, das wohl südwestlich von Karthago - dem heutigen Vorort von Tunis in Tunesien - lag. Er entkam zusammen mit Quodvultdeus, dem Bischof von Karthago, knapp dem Ansturm der Vandalen; beide flohen nach Neapel, wo sie eine lebendige und fortschrittliche Kultur der nordafrikanischen Philosophie und Kunst heimisch machten. Gaudiosus starb bald schon in einem Kloster in Kampanien an gebrochenem Herzen - deshalb wird er als Märtyrer verehrt.
An Gaudiosus' Grab kam es zu zahlreichen Heilungen und Gebetserhörungen. Die Kirche Santa Maria in der Altstadt von Neapel beherbergt den Eingang zu den Katakomben, die nach Gaudiosus benannt sind.
Hl. Oran
Irland
563, Schottland
Abt in Meath, Klostergründer, Glaubensbote
Oran war Abt in einem Kloster in der Grafschaft Meath und wahrscheinlich Gründer des Kloster von Leitrioch Odrain - dem späteren Latteragh, südwestlich von Nenagh - in Tipperary. Als einer der 12 Gefährten begleitete er dann Kolumban auf seiner Missionsreise nach Schottland; Indizien legen nahe, dass er sogar schon vor Kolumban auf Iona ankam.
Die Überlieferung berichtet, wie Kolumban nach Orans Tod diesen zum Himmel aufsteigen sah, wo eine Schlacht zwischen Engeln und Teufeln tobte. Andere Überlieferung berichtet, dass Oran als Grundsteinopfer lebendig eingemauert worden sei: Kolumban habe bei seinen Gefährten angeregt, dass einer von Euch unter die Erde dieser Insel geht, um sie zu weihen, worauf Oran sich freiwillig gemeldet habe und dann die Kirche auf Iona über ihm errichtet wurde.

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