Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Organisationsentwicklung & Gemeindeberatung
Erzdiözese Salzburg
Erzdiözese Salzburg
Menü
  • Systemische Beratung
  • Unsere Leistungen
  • Tipps & Materialien
  • News und Artikel
  • Unsere Berater*innen
  • Kontakt
Inhalt:
06.04.2023

Begleitet besser unterwegs

Besonders wichtig ist uns in der Beratung, einen offenen Rahmen für alle Beteiligten zu schaffen, indem wir von starren Gegensätzen wie „richtig und falsch“ weggehen, hin zu einem Verstehen, was hinter den jeweiligen Anliegen oder Widerständen liegen könnte.

Das Bild eines Weges hat für mich in Bezug auf Beratung und Entwicklung immer schon eine starke Aussagekraft gehabt: Wege können manchmal pfeilgerade, verschlungen und gewunden, eben oder steil, glatt oder steinig sein. Sie können sich spontan zweigen, einen zu Umleitungen nötigen, überraschend Abkürzungen bieten, langweilig, frustrierend, erstaunlich, bereichernd, wunderschön, beinhart oder ganz einfach sein. Auf den angenehmen Abschnitten des Weges findet man sich – allein oder in Gesellschaft – meist gut selbst zurecht. An den holprigen Stellen können Hilfsmittel, wie Landkarten und Wegweiser, richtungsweisende Kompasse, rettende Wasserspender, erleuchtende Taschenlampen oder Kraftplätze zum Rasten und Energie tanken sehr hilfreich sein.

Genau für jene Abschnitte des Weges hat die Erzdiözese Salzburg über Jahrzehnte ein Netzwerk von Gemeindeberater*innen ausgebildet und aufgebaut, die für alle diözesanen Einrichtungen und Stellen wie Labe-Stationen entlang des Weges fungieren. Manches Mal packen wir dort die Leitplanken aus, damit unsere Kund*innen einen guten Rahmen für die Bearbeitung der eigenen Inhalte bekommen. Ein anderes Mal benötigen wir unsere Taschenlampen, um blinde Flecken sichtbar und bearbeitbar machen zu können. Oder aber wir bieten Landkarten, damit Sie sich besser orientieren, zurechtfinden und entscheiden können, wo der nächste Abschnitt denn hingehen soll und wie Sie ihn gestalten möchten.


Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns. (Rumi)
 

Wie diese Metapher bereits zeigt, arbeiten wir in der systemischen Beratung und Prozessbegleitung gerne mit Bildern:

  • Was bildet die momentane Situation am besten ab?
  • Welche inneren Bilder und Vorstellungen existieren in jeder einzelnen Person?
  • Welche Zukunftsbilder sollen gemeinsam gezeichnet und verwirklicht werden?

Besonders wichtig ist uns in der Beratung, einen offenen Rahmen für alle Beteiligten zu schaffen, indem wir von starren Gegensätzen wie „richtig und falsch“ weggehen, hin zu einem Verstehen, was hinter den jeweiligen Anliegen oder Widerständen liegen könnte. Dies ist dann der Boden, auf dem gegenseitiges Verständnis und der Wunsch nach Zusammenarbeit bzw. die Bereitschaft, einen gemeinsamen Konsens zu finden, wieder möglich ist.

 

Qualitätsstandards der Gemeindeberatung

  • Beratung im Team: meist Frau und Mann;
  • Verschwiegenheit: die OEGB ist nicht weisungsgebunden und hat keine Berichtspflicht gegenüber kirchenleitenden Institutionen, sodass die Vertraulichkeit gewahrt bleibt;
  • Allparteilichkeit: die BeraterInnen gehen unvoreingenommen und mit so wenig Systemkenntnis wie möglich in die Beratung, um „blinde Flecken“ im System erkennen und aufzeigen zu können;
  • systemischer Grundgedanke: die Lösung liegt im System; die BeraterInnen planen und begleiten Prozesse, um Lösungen für das KlientInnen-System zugänglich zu machen;
  • regelmäßige Team-Supervisionen sowie beratungsrelevante Fortbildungen;
zurück

nach oben springen
  • Kontakt
  • Sitemap
  • Impressum
  • Datenschutz
Anmelden