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06.04.2023

Arbeitsklima

So wie im Leib alle Glieder, so unterschiedlich ihre Aufgaben auch sind, aufeinander angewiesen und füreinander da sind, so soll es auch in eurer Gemeinde sein, denn nur miteinander bildet ihr den einen Leib Christi.

Ihr alle seid der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm. (1 Kor 12,27)

 

In der Gemeinde von Korinth gibt es Gruppenrivalitäten, dabei spielen persönliche Eitelkeiten eine nicht unbedeutende Rolle. Paulus versucht diesen Konflikt zu lösen, mehr noch, ihn fruchtbar zu machen. (vgl. 1 Kor 12, 1-31). Sein Zugang dabei ist, dass er die unterschiedlichen Gaben, Dienste und Kräfte nicht be- und abwertet,

sondern aufwertet. Sie alle sind von Gott geschenkt, damit sie den anderen nützen. So wie im Leib alle Glieder, so unterschiedlich ihre Aufgaben auch sind, aufeinander angewiesen und füreinander da sind, so soll es auch in eurer Gemeinde sein, denn nur miteinander bildet ihr den einen Leib Christi.

Doch wie kommt es zu einem guten und erfolgreichen Zusammenspiel der unterschiedlichen Talente, Motivationen und Dienste (auch zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen)?

 

Vier Faktoren scheinen mir für ein positives Arbeitsklima und ein wachsendes Gemeinschafts-Bewusstsein bedeutsam:

  • eine offene, respektvolle und wertschätzende Kommunikation
  • dieVerständigung auf gemeinsame Ziele
  • eine klare Aufgabenverteilung
  • die Möglichkeit zur echten Mitgestaltung

 

Machen wir es wie Paulus und sehen wir die unterschiedlichen Fähigkeiten, Motive und Persönlichkeiten der Ehrenamtlichen als Geschenk und Chance miteinander zu wachsen. So etwa engagieren sich die einzelnen Mitglieder aus unterschiedlichen Gründen für den PGR: Für die einen steht ein spiritueller Antrieb im Vordergrund; sie suchen nach Möglichkeiten, ihren Glauben in der Gemeinschaft zu vertiefen und diese Erfahrungen auch anderen zugänglich zu machen. Anderen ist die Sorge für ein lebendiges Gemeinschafts(pfarr)leben oder das soziale Engagement für Benachteiligte, Alte, Geflüchtete etc. wichtig. Erschließt sich für jedes einzelne Pfarrgemeinderatsmitglied der eigene und gemeinsame Sinn des Tuns, kann daraus eine sehr effiziente und kreative „Arbeits"-Gemeinschaft wachsen. Es ist die besondere Aufgabe der Leitenden, auf dieses Klima zu achten. Dazu gehört auch, Konflikte nicht zuzudecken, sondern lösungsorientiert zu bearbeiten. Um das Miteinander zu fördern, ist es auch hilfreich, sich als Team gemeinsame Auszeiten zu nehmen und aufeinander zu schauen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes Miteinander sowie einen wertschätzenden Blick aufeinander!

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