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Inhalt:

23. SONNTAG IM JAHRESKREIS - 06.09.2026 ⇒ Mt 18, 15–20

Grüß Gott

 

in der Pfarre Adnet

 

Herr, du bist gerecht, und deine Entscheide sind richtig. Handle an deinem Knecht nach deiner Huld.

Ps 119 (118), 137.124

04
Sep' 26
Tagesevangelium
Lk 5, 33-39
+ Aus dem heiligen Evangelium nach LukasIn jener Zeit 33 sagten die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jesus: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die Jünger der Pharisäer; deine...
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04
Sep' 26
Tagesevangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit

33 sagten die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Jesus: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die Jünger der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken.

34 Jesus erwiderte ihnen: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist?

35 Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; in jenen Tagen werden sie fasten.

36 Und er erzählte ihnen auch noch ein Gleichnis: Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Kleid ab und setzt es auf ein altes Kleid; denn das neue Kleid wäre zerschnitten, und zu dem alten Kleid würde das Stück von dem neuen nicht passen.

37 Auch füllt niemand neuen Wein in alte Schläuche. Denn der neue Wein zerreißt die Schläuche; er läuft aus, und die Schläuche sind unbrauchbar.

38 Neuen Wein muss man in neue Schläuche füllen.

39 Und niemand, der alten Wein getrunken hat, will neuen; denn er sagt: Der alte Wein ist besser.

Lk 5, 33-39
1. Lesung
1 Kor 4, 1-5

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

Brüder!

1 Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter von Geheimnissen Gottes.

2 Von Verwaltern aber verlangt man, dass sie sich treu erweisen.

3Mir macht es allerdings nichts aus, wenn ihr oder ein menschliches Gericht mich zur Verantwortung zieht; ich urteile auch nicht über mich selbst.

4 Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, doch bin ich dadurch noch nicht gerecht gesprochen; der Herr ist es, der mich zur Rechenschaft zieht.

5 Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird. Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.

 

Antwortpsalm: Ps 37 (36), 3-4.18-19.27-28b.39-40b.39-40b (R: 39a)
Namenstage
Hl. Ida von Herzfeld, Hl. Irmgard von Süchteln, Hl. Johanna Antida Thouret, Mirjam, Mose, Hl. Remaclus, Hl. Rosalia
über die Heiligen
04
Sep' 26
Namenstage
Hl. Ida von Herzfeld
Franken
825
Seherin, Wohltäterin
Ida stiftete nach einem Traum um 790 die Kirche von Herzfeld in Westfalen. In einer an die Kirche angebauten Klause lebte sie nach dem Tod ihres Mannes, des Sachsenherzogs Egbert, in großer Frömmigkeit mit Werken der Nächstenliebe bis zu ihrem Tod. Das Volk bezeichnete sie als "Mutter der Armen". Eine spätmittelalterliche Legende berichtet, wie ein von Jägern verfolgter Hirsch bei ihr Schutz suchte.
Ida war die erste Heilige in Westfalen. Bischof Dodo erhob ihre Gebeine 980, damals fand der erste Umzug mit ihren Reliquien statt; bis heute wird die "Identracht" alljährlich in der Woche ab dem 4. September begangen und dabei der "Ida-Segen" erteilt. Idas Grablege in der zur Kapelle umgewidmeten Klause wurde eine bedeutene Wallfahrtsstätte. Schwangeren hilft der geweihte "Ida-Gürtel".
Hl. Irmgard von Süchteln
1000, Nordrhein-Westfalen
an einem 4. Septembe
Wohltäterin, Einsiedlerin (?)
Irmgardis war die Tochter des Grafen Godizo von Aspel. Nach dem Tod ihrer Eltern konnte sie über reichen Besitz verfügen und lebte in Köln als Wohltäterin der Abtei St. Pantaleon sowie der Armen der Stadt. Sie stiftete eine Kirche in Haldern, gründete das Kollegiat-Stift in Rees und dotierte es mit reichen Schenkungen. Auch die Gründung der Reeser Kirche, die um 1040 vom Kölner Erzbischof Dasselius eingeweiht wurde, soll auf Irmgard zurückgehen. Sie überschrieb die Burg und das Land Aspel sowie die Kirche in Rees dem Erzbistum Köln, was eine Urkunde aus dem Jahr 1142 belegt. Unsicher ist die Rückführung eines Hospitals am Domplatz in Köln auf Irmgardis.
Einige Jahre soll sie dann in Süchteln - heute Teilort von Viersen - als besitzlose Einsiedlerin gelebt haben und drei Pilgerreisen nach Rom unternommen haben. Über diese Fußmärsche zu den Gräbern der Aposteln gibt es bildstarke Erzählungen. Als Gegengabe für die Schenkung von Märtyrererde vom Grab der Ursula an Papst Silvester III. bei ihrer zweiten Romreise soll sie das Haupt von Papst Silvester I. erhalten haben. Die Silvesterreliquie hat aber tatsächlich Rom nie verlassen. Beim Transport der Erde der Ursula habe sich der Handschuh von Irmgardis rot gefärbt als, ob er vom Blut der Märtyrerin getränkt wurde.
Irmgardis wurde im Kölner Dom beigesetzt, 1319 wurden ihre Gebeine in die Agneskapelle im neuen Chor überführt. 1523 wurde eine deutschsprachige Legende der Heiligen in Köln gedruckt. In Süchteln erinnern ein reiches Brauchtum und eine Kapelle an Irmgardis.
Hl. Johanna Antida Thouret
27. November 1765, Sancey-le-Long, Frankreich
24. August 1826, Italien
Ordensgründerin
Johanna gründete 1799 in Besançon die Kongregation der "Töchter der Liebe von Besançon", die "Grauen Nonnen", zur Erziehung von Mädchen. Die Regeln wurden 1819 päpstlich anerkannt. Der Orden ist heute in Europa und Afrika tätig.
Mirjam
Mirjam, Schwester des Mose und des Aaron, Prophetin, aus dem Stamme Levi.  Sie sang nach dem Durchzug durch das Schilfmeer den israelitischen  Frauen ein Siegeslied vor (Exodus 15, 20). Sie starb in Kadesch ["Heilig"] und wurde dort begraben (Numeri 20,1).
Mose
Führer des Volkes Israel aus Ägypten, Gesetzgeber, Prophet
Mose ist die herausragende Gestalt des Alten Bundes, sein Repräsentant. Die ersten fünf Bücher des Alten Testaments, die sogenannten "Fünf Bücher Moses" (Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri, Deuteronomium) galten lange Zeit als von Mose selbst geschrieben. In ihnen ist die Geschichte des Volkes Israel, ja der Menschheit von den Anfängen (Genesis) und auch Moses Geschichte aufgezeichnet. Über ihn lesen wir vor allem im Buch Exodus, über seine Geburt und Adoption durch eine ägyptische Prinzessin (als israelitischer Knabe hätte er nicht überleben dürfen), seine Hinwendung zu seinem Volk als Erwachsener, seine Berufung zum Führer seines Volkes aus der ägyptischen Knechtschaft durch Gott, der sich im brennenden Dornbusch offenbart, den Auszug, nachdem der Pharao durch Eingreifen Gottes das Volk ziehen lässt ("Ägyptische Plagen), den Durchzug durchs Schilfmeer und verschiedene Ereignisse, bei denen Mose immer wieder für das murrende und störrische Volk bei Gott vermittelnd eintreten muss. Am wichtigsten sind aber der Bundesschluss Gottes mit dem Volk Israel und die Verkündung der Zehn Gebote, die Mose auf zwei steinernen Tafeln, nachdem er auf dem Sinai mit Gott gesprochen hat, dem Volk zusammen mit anderen Gesetzen und Rechtvorschriften überbringt.
Im Neuen Testament gibt es zahlreiche Stellen, in denen Mose und die ersten fünf Bücher des AT (oft zusammen mit den Büchern der Propheten) genannt werden, auch Jesus selbst bezieht sich immer wieder auf Mose. Er bestätigt ihn, indem er sich auf "Mose und die Propheten" beruft (z.B. Lk 16, 29 und 31; 24, 27), aber führt gleichzeitig über Mose hinaus, indem er, ohne Moses Autorität in Frage zu stellen, sich selbst als den Begründer des neuen Bundes offenbart; nicht mehr das Blut von Böcken, sondern Sein Blut ist das Blut des Bundes (Mt 26, 27-28; Mk 14, 24; Lk 22, 20). Mose hat mit Gott auf dem Sinai gesprochen, und als er herabkam, strahlte sein Gesicht (Ex 34, 30-31); Jesus wird auf dem Berg verklärt - wobei Mose mit Elija anwesend ist (Elija als Vertreter der Propheten) - und Gott bestätigt ihn als seinen geliebten Sohn. Es ist eine Vorausschau der Herrlichkeit des Auferstandenen. Die Auferstehung bezeugt endgültig: Jesus ist der Christus, der Sohn Gottes, Gott. 
Im Licht des christlichen Glaubens ist Mose ein Vorläufer und Vorausbild Jesu. Seine große Bedeutung spiegelt sich auch in den vielen Werken christlicher Kunst, in denen er dargestellt ist. 
       
Hl. Remaclus
600, Aquitanien, Frankreich
673, Belgien
Abt in Solignac, Malmedy und Stablo, Bischof von Maastricht
Remaclus wurde 625 Benediktinermönch und 632 der erste Abt des von ihm mitbegründeten Klosters Solignac. In den Ardennen war er als Glaubensbote unter der noch heidnischen Bevölkerung tätig. Mit König Sigisbert III. gründete er die Klöster Malmédy und Stablo, die er ab 650 auch als Abt leitete, zudem wurde er zum Bischof von Maastricht ernannt, verzichtete aber auf dieses Amt, um sich ganz seinen Gründungen zu widmen.
Die Legende erzählt, dass die Mönche Schutz suchten bei Remaclus vor den in Rudeln aus den Ardennenwäldern kommenden Wölfen, die die Klöster umschwärmeten; Remaclus ermahnte sie, ihre klösterlichen Pflichten so zu erfüllen, dass die Anschläge des bösen Feindes erfolglos würden und damit auch die Furcht vor den Wölfen verschwände.
Hl. Rosalia
1100, Sizilien
1160
Einsiedlerin, Nonne
Rosalia war der erst spät entstandenen Überlieferung zufolge Tochter des zur griechischen Bevölkerung in Sizilien gehörenden Grafen Sinibald und lebte am Hof der Königin Margareta. Sie wurde dann Nonne im Basilianerorden, zog sich als Einsiedlerin in eine Höhle des Berges Quisquina bei Bivona zurück, begab sich dann auf Wanderschaft und lebte schließlich bis zu ihrem Tod in einer Grotte auf dem Monte Pellegrino bei Palermo. Zahlreiche Legenden ranken sich um ihr Leben.
Erste Zeugnisse der Verehrung von Rosalia finden sich im 12. Jahrhundert in Kalabrien. Eine Ikone des 13. Jahrhunderts aus Palermo zeigt Rosalia neben Oliva von Anagni; deren Lebensgeschichte könnte Vorbild für die von Rosalia gewesen sein. 1624 wurden Rosalias Gebeine auf dem Monte Pellegrino bei Palermo gefunden und am 15. Juli in den Dom von Palermo überführt; währenddessen kam eine die Stadt belastende Pestepidemie zum Stillstand. Erzbischof Kardinal Doria betrieb nun energisch ihre Kanonisation. Die Grotte auf dem Monte Pellegrino wurde zur bis heute vielbesuchten Wallfahrtsstätte, auch Johann Wolfgang von Goethe besuchte sie. Rosalias Grab im Dom von Palermo ist Ziel vieler Pilger.
In Bivona wird Rosalia seit dem 14. Jahrhundert verehrt, die Lokaltradition macht ihren Aufenthalt auch in der dortigen Höhle denkbar.

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Kirchenjahr

Als Kirchenjahr wird das Kalendarium der Kirche bezeichnet. Es beginnt mit der Vesper am Vorabend zum 1. Advent und endet mit dem Christkönigssonntag. Die wichtigsten christlichen Feste und...
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Gottesdienste und Veranstaltungen

04
Sep' 26
08:30

Hl. Messe

Pfarrkirche Adnet
05
Sep' 26
19:00

Vorabendmesse

Pfarrkirche Adnet
06
Sep' 26
07:00

Hl. Messe

Pfarrkirche Adnet
09:30

Pfarrgottesdienst Hl. Messe

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