Wer glaubt, erlaubt. Wer wirklich glaubt, erlaubt Gott, sich durch die menschliche Liebe der Welt zu zeigen.
Glauben ist daher kein Hauptwort, sondern vielmehr ein Tunwort (Verb).
Wer glaubt, pocht daher nicht auf Dogmen, beharrt nicht auf die eigene Wahrheit, sondern erlaubt der Wahrheit, dass sie sich ereignet.
Glauben heißt, ein „Gottesermöglicher“ / eine „Gottesermöglicherin“ zu sein und immer mehr zu werden.
Nach Martin Schleske, Geigenbauer in: Herztöne. Das kleine Buch.