Die Geburt eines Kindes ist ein freudiges Ereignis. Wir dürfen Sie im Namen der Pfarre dazu herzlich beglückwünschen. Wenn es als Eltern Ihr Wunsch ist, den christlichen Glauben an Ihr Kind weiterzugeben, ist die Taufe ein erster Schritt dazu.
Quelle und Höhepunkt christlichen Lebens ist die Eucharistiefeier. Sie ist das Fest unseres Glaubens und unser Dank an Gott. Wir bringen unser Leben vor ihn hin und wollen auch uns verwandeln lassen.
Aus diesem Grund ist die erste heilige Kommunion der Kinder ein besonderes Fest in jedem Kirchenjahr.
Die Firmung ist das Sakrament, das die Taufe vollendet und in dem wir mit der Gabe des Heiligen Geistes beschenkt werden. Wer sich in Freiheit für ein Leben als Kind Gottes entscheidet und unter den Zeichen der Handauflegung und Salbung mit Chrisam um Gottes Geist bittet, erhält die Kraft, Gottes Liebe und Macht in Wort und Tat zu bezeugen. Er ist nun ein vollgültiges, verantwortliches Mitglied der Katholischen Kirche.
Gott hat Mann und Frau füreinander bestimmt, damit sie „nicht mehr zwei, sondern eins" sind (Mt 19,6): Auf diese Weise sollen sie die Liebe leben, fruchtbar sein und so zum Zeichen für Gott selbst werden, der nichts als überfließende Liebe ist.
Die Liebe Christi zeigt sich darin, dass er die Verlorenen sucht und die Kranken heilt. Das Bußsakrament wird auch Sakrament der Versöhnung, der Vergebung, der Umkehr oder Beichte genannt.
Bei diesem Sakrament geht es um Heilung an Leib und Seele. Die Salbung mit dem Krankenöl will den kranken Menschen stärken und aufrichten und ihm Ermutigung zu sprechen. Die Kraft Gottes soll ihn auf dem Weg der Genesung stützen.
Ein christliches Begräbnis ist ein Dienst der Gemeinde an ihren Toten.
Es nimmt die Trauer der Hinterbliebenen auf, trägt aber immer österliche Züge an sich. Wir sterben schließlich in Christus, um mit ihm das Fest der Auferstehung zu feiern. (Youcat 278)