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Pfarrkirche Dornauberg

Maria Himmelfahrt

 

Die Pfarrkirche Dornauberg steht in Dornauberg-Ginzling in den Gemeinden Finkenberg und Mayrhofen  im Bezirk Schwaz in Tirol. Die dem Patrozinium Mariä Himmelfahrt unterstellte römisch-katholische Pfarrkirche gehört zum Dekanat Fügen-Jenbach in der Diözese Innsbruck.

Seit September 2024 wird die Pfarre von Mayrhofen (zugehörig Erzdiözese Salzburg) betreut. 

(Quelle Wikipedia)

 

 

Aktuelle Gottesdienstordnung

Die Kirche in Dornauberg-Ginzling

                                           

Geschichte 

Bevor eine Expositur (eine kirchliche Außenstelle) in Dornauberg-Ginzling errichtet wurde, war weder eine Schule noch eine Kirche vorhanden, nicht einmal ein Friedhof. Die Toten konnten oft tagelang nicht begraben werden, wenn die Lawinen die Wege nach Finkenberg oder nach Mayrhofen versperrt hatten. Im Jahre 1833 begann der Curat von Finkenberg (Josef Carnelli) in Dornauberg ein Kirchlein und eine Schule zu errichten, ebenso einen kleinen Friedhof. Sein Nachfolger Anton Traut, vollendete dann dieses Werk.

Das alte Kirchlein war seinerzeit dort, wo heute das Kaufhaus Klausner steht. Im Haus daneben war die Schule untergebracht. 1838 wurde nun Dornauberg-Ginzling zur Expositur erhoben. Nachdem auch ein Pfarramt errichtet worden war, bekam die Expositur Dornauberg auch einen eigenen Curaten. Die ersten Seelsorger waren Redemptoristen Patres aus Innsbruck. 

 

Die Bevölkerung des Ortes nahm zu und bereits im Jahre 1850 entschloss man sich, eine neue Kirche zu bauen. Bauführer dieses neuen Gotteshauses und zugleich größter Wohltäter war der damalige Dekan von Zell am Ziller, Ignaz Huber. Die Bewohner des Ortes halfen fleißig mit, und trugen Holz und Steine, oft drei Stunden lang, auf dem Rücken herbei. 

Mit der Kirche wurde auch der jetzige Friedhof errichtet, das Kreuz wurde im Jahre 1934 von Johann Sporer aus Finkenberg geschnitzt.

Am 3. Oktober 1854 wurde das der Himmelfahrt Mariens geweihte Gotteshaus mit seinen drei Altären, vom Salzburger Fürsterzbischof Maximilian von Tarnoczy, feierlich eingeweiht.

Die Weiheurkunde ist noch vorhanden.

 

Das Hochaltarblatt (die Himmelfahrt Mariens nach einem Raffael Gemälde) wurde vom Maler Hundertpfund gemalt. Die Deckengemälde malte 1912 Josef Haun aus Fügen. Den lebensgroßen Kruzifixus auf der rechten Wand der Kirche erstellte Franz Seraphikus Nißl, Bildschnitzer aus Fügen.

Die Bilder des hl. Alfons auf dem linken Seitenaltar und ebenso das Bild der hl. Philomena auf dem rechten Seitenaltar stammen von dem akademischen Maler Prohaska aus Wien. Sie erinnern an die Präsenz der Redemptoristen.

Sowohl diese beiden Bilder wie auch die Kirchenfenster wurden 1935 im Auftrag des Fürsten Franz Joseph Auersperg erstellt. Das Kirchenfenster rechts neben dem Hochaltar zeigt das Wappen der Fürsten Auersperg, das linke Fenster das seiner Frau.

Bemerkenswert ist auch die Muttergottesstatue auf dem rechten Seitenaltar. Sie stammt von dem Bildhauer Franz Xaver Nißl aus Fügen. Sie wurde wahrscheinlich von seinem Sohn Franz Seraphikus Nißl der Kirche Dornauberg geschenkt.

 

Heilige in der Kirche

Ganz rechts neben dem Hochaltar finden wir die Statue des hl. Virgil mit dem Salzburger Dom in den Händen. Neben ihm steht die Statue der hl. Elisabeth von Thüringen (Symbol: die Rose), rechts vom Hochaltar die Statue der hl. Barbara (Symbol: der Kelch), daneben der hl. Rupert mit dem Salzfass mit Virgil, wohl die Erinnerung daran, dass der Ortsteil Ginzling zu Erzdiözese Salzburg gehört. 

Links und rechts neben dem Tabernakel sind vier spätbarocke Figuren, die die vier Evangelisten darstellen.

An der rückwertigen Kirchenwand steht die hl. Christina (Symbol: Pfeil). In den Nischen an der Kirchenaussenwand: rechts der hl. Isidor (Symbol: Spaten), links Johannes der Täufer (Symbol: Taufschale).

Am 12. November 1931 kam der damalige Apostolische Administrator von Tirol und Vorarlberg, Bischof Dr. Sigismund Waitz, nach Ginzling und weihte an diesem Tage, in feierlicher Weise, den Hochaltar und legte in den Altarstein die Reliquien der hl. Märtyrer Amandus und Viktoria, aber auch die Reliquien des seeligen (seit 2024 heiligen) Engelbert Kolland von Ramsau (ZIllertal) und seiner Gefährten.

(Quelle: Festschrift 150 Jahre Kirche)

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Kontakt

Pfarre Mayrhofen

Am Marienbrunnen 347

6290 Mayrhofen

Tel: +43 (0) 5285 62269
pfarre.mayrhofen@eds.at

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