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Partnerdiözesen

 

Weltkirche ist die weltweite Glaubensgemeinschaft aller Katholikinnen und Katholiken, deren Einheit durch den Bischof von Rom repräsentiert wird. Die Weltkirche versteht sich als Gebets-, Solidar- und Lerngemeinschaft:

  • Die Gebetsgemeinschaft lebt vom gemeinsamen Gebet zu Gott und vom Gebet füreinander.
  • In der Solidargemeinschaft stehen die Gläubigen füreinander ein, was sich insbesondere durch die Hilfe für die Armen zeigt, aber auch im Austausch von Ideen und Personal.
  • In der Lerngemeinschaft geht es darum, wie wir trotz der unterschiedlichen Kontexte und Herausforderungen voneinander lernen können, um gemeinsam im Glauben zu wachsen.

Kommunikation, Spiritualität und Solidarität mit den Menschen und Kirchen in den Ländern des Globalen Südens sind Ausdruck von Verbundenheit und Geschwisterlichkeit in der Weltkirche.

 

Das 2. Vatikanische Konzil (1962-1965) hat das Verhältnis von Kirche und Welt neu bestimmt und uns dadurch auch einen neuen Zugang verschafft, was es heißt, heute Weltkirche zu sein. Wie kann jedoch Weltkirche konkretisiert und erfahrbar gemacht werden? Aufbauend auf die persönlichen Kontakte, die seit Jahrzehnten von Salzburg aus bestanden, hat die Erzdiözese Salzburg auf ihrer Diözesansynode 1968 beschlossen, partnerschaftlich zusammenzuarbeiten mit den (Erz-) Diözesen:

  • Bokungu-Ikela in der Dem. Rep. Kongo
  • Daegu in Südkorea 
  • San Ignacio de Velasco in Bolivien

Erlebbar wird Weltkirche vor allem im Miteinander. Auf der Diözesansynode von 1968 verpflichtete sich die Erzdiözese Salzburg zur Verwirklichung einer geschwisterlichen Gemeinschaft mit den Teilkirchen Afrikas, Asiens und Südamerikas durch Dialog und aktive sowie substantielle Mitarbeit an den sozialen, pastoralen und missionarischen Aufgaben dieser Teilkirchen. „Es ist jedoch Sache des ganzen Volkes Gottes, wobei die Bischöfe mit Wort und Beispiel vorangehen müssen, die Nöte unserer Zeit nach Kräften zu lindern, und zwar nach alter Tradition der Kirche nicht nur aus dem Überfluss, sondern auch von der Substanz." (Vaticanum II, GS 88; vgl. Diözesansynode 1968)

 

Durch diese Diözesanpartnerschaften und darüber hinaus lebt die Erzdiözese Salzburg Weltkirche nach außen und nach innen. Dies zeigt sich in den vielfaltigen weltkirchlichen Kontakten, gegenseitigen Besuchen, Gebet und solidarischer Zusammenarbeit (Projektarbeit), durch Bildungsarbeit, Bewusstseinsbildung, Dialog und Begegnung mit Katholikinnen und Katholiken aus anderen Ortskirchen und nicht zuletzt durch weltkirchliche Haltungen. Die Diözesanpartnerschaften gelten als Modell für eine "Weltkirche im Kleinen".

 

"Es ist Ziel unserer weltkirchlichen Arbeit, uns gegenseitig zu helfen und zu ermutigen, das Evangelium Christi in unserer Zeit und an unserem Ort glaubwürdig, ganzheitlich und treu zu verkünden und zu leben, damit das Reich Gottes mehr und mehr Wirklichkeit wird."  aus dem DKW-Statut

 

Neben Besuchen und Gesprächen finden in regelmäßigen Abstanden auch Treffen der Salzburger Partnerdiözesen statt.

Zuletzt trafen sich Delegationen aus den vier Diözesen vom 4. bis 12. Jänner 2023 in Salzburg.

 

Artikel: 

  • https://eds.at/detail/vier-kontinente-vier-dioezesen-eine-welt
  • https://eds.at/detail/weltkirche-zu-gast-in-der-erzdioezese-1

 

 

Vom 27. Jänner bis 6. Februar 2025 fand das Treffen der Salzburger Partnerdiözesen in der Diözese San Ignacio de Velasco statt.

 

Artikel: 

  • Treffen der Partnerdiözesen in San Ignacio (Bolivien) 

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Referat Weltkirche der Erzdiözese Salzburg

 

Kapitelplatz 2
5020 Salzburg

 

+43 (0)662 / 8047-7605

weltkirche@eds.at

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