Jeden letzten Freitag im Monat laden wir zum Friedensgebet in die Krypta ein. In der besonderen Atmosphäre des historischen Gewölbes und mit musikalischer Begleitung beten wir gemeinsam für den Frieden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Die Unterkirche der Stadtpfarrkirche Nonntal hat eine bewegte Geschichte: Ursprünglich diente sie dem Hochwasserschutz, später war sie 20 Jahre lang Heimat des beliebten Nonntaler Flohmarkts. Von 2022 bis 2026 wurde sie unter der Leitung von Dechant Alois Dürlinger umfassend renoviert und saniert – denkmalgerecht und unter Wahrung ihrer Ursprünglichkeit.
Heute ist die Krypta ein einzigartiger Raum für Vielfalt: Mit ihren kreuzförmigen Gewölben, der ausgezeichneten Akustik und rund 130 Sitzplätzen bietet sie die perfekte Kulisse für:
Wir stellen diesen besonderen Raum nicht nur für kirchliche Anlässe zur Verfügung, sondern auch der breiten Öffentlichkeit in Salzburg und darüber hinaus – für künstlerische, kulturelle und musikalische Veranstaltungen jeder Art.

Seit 2022 hat unsere Pfarre ein umfassendes Sanierungsprogramm umgesetzt und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Die Krypta wurde trockengelegt und neu belebt und dort finden jetzt Veranstaltungen und kirchliche Feste statt. Die Gartenmauer erstrahlt freigelegt mit sanierter Barockbrüstung, das Pfarramt hat neue Fenster, Fassaden und ein modernisiertes Eingangsportal erhalten, und auch der Kindergarten wurde technisch auf den neuesten Stand gebracht.
Möglich wurde das durch ein solides Finanzierungskonzept, viel Eigenleistung und 2025 sogar mit einem kleinen Haushaltsüberschuss trotz laufender Bauarbeiten.
Ein Projekt, das zeigt: Aus einer Idee wurde ein sichtbares, gelebtes Ergebnis für die ganze Pfarrgemeinde.
Unsere Pfarre Nonntal -St. Erhard hat beim Projektwettbewerb "EFFATA" teilgenommen, und in der Kategorie „Projekte mit Fokus auf digitale Kirche“ den zweiten Platz gewonnen!
Mit dem Projekt „Schau genau“ haben wir eine neue, kreative Initiative ins Leben gerufen, um den Kirchenraum auf zeitgemäße Weise erlebbar und spirituell zugänglich zu machen.
Ausgangspunkt ist das Altarbild der heiligen Ottilie, die durch die Taufe das Augenlicht erhielt – ein Symbol dafür, mit dem Herzen zu sehen und genauer hinzuschauen: auf architektonische Details, spirituelle Impulse und das eigene Innere.
Ein Element ist eine digitale Kirchenführung, die mithilfe von QR-Codes ganz ohne gedruckte Materialien funktioniert.
Darüber hinaus wurden moderne digitale Infotafeln installiert, eine „Hoffnungsschatzkiste“ mit ausgewählten Bibelversen gestaltet und bequeme Sitzplätze im Eingangsbereich geschaffen, die zum Verweilen und Reflektieren einladen.
Auch der Vorraum der Kirche wurde neu gestaltet – alte Teppiche entfernt, Tafeln und Aushänge modernisiert.
Das Angebot richtet sich an alle – Tourist:innen, Besucher:innen aus der Region und die eigene Pfarrgemeinde. Besonders junge Menschen spricht das digitale Konzept an. Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Nonntal sowie engagierte Freiwillige und hauptamtliche Mitarbeitende haben aktiv an der Umsetzung mitgewirkt.
„Schau genau“ lädt dazu ein, innezuhalten, hinzusehen und sich berühren zu lassen – ein Projekt, das den Kirchenraum als offenen und lebendigen Ort erfahrbar macht.
Besuchen Sie uns und sehen erleben Sie das Projekt selbst!
In jener Zeit sprach Jesus:
18 Wem ist das Reich Gottes ähnlich, womit soll ich es vergleichen?
19 Es ist wie ein Senfkorn, das ein Mann in seinem Garten in die Erde steckte; es wuchs und wurde zu einem Baum, und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.
20 Außerdem sagte er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen?
21 Es ist wie der Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.
Brüder!
21 Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus.
22 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn;
23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib.
24 Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen.
25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat,
26 um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen.
27 So will er die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos.
28 Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst.
29 Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche.
30 Denn wir sind Glieder seines Leibes.
31 Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein.
32 Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche.
33 Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann.