eds/(tru) Fastenzeit bedeutet für mich vor allem eines: Bewusstsein für das Wesentliche. Mein Name ist Margot, ich bin ärztlich geprüfte Fastenleiterin, und ich begleite Menschen dabei, durch das Fasten wieder klarer zu sehen – körperlich, geistig und seelisch. Fasten ist für mich keine reine Ernährungsmethode, sondern eine bewusste Auszeit vom Alltag. Eine Zeit, in der man innehalten darf, Ballast loslässt und sich selbst wieder näherkommt.
Fasten – also der freiwillige Verzicht auf feste Nahrung oder bestimmte Lebensmittel für einen begrenzten Zeitraum – wird von vielen als eine Art Reset erlebt. Ein Neustart, der es ermöglicht, sich von alten, lästigen Gewohnheiten zu lösen und neue Impulse zu setzen. Ein wichtiger Leitspruch dabei lautet:
Wer fastet, der hungert nicht – und wer hungert, der fastet nicht.
Viele Menschen haben vor ihrem ersten Fasten Sorge vor ständigem Hungergefühl oder mangelnder Energie. Die Erfahrung zeigt jedoch: Genau das tritt beim richtigen, begleiteten Fasten nicht ein. Stattdessen erleben viele eine neue Leichtigkeit, Klarheit und innere Ruhe.
Ich begleite Fastengruppen sowohl ambulant als auch stationär:
Ambulantes Fasten:
Die Teilnehmer bleiben in ihrem gewohnten Alltag, sind zu Hause und im Beruf. Am Abend trifft sich die Gruppe zum gemeinsamen Suppenessen, Austausch und begleitenden Impulsen.
Stationäres Fasten:
Zum Beispiel im Johannes Schlössl in Salzburg, wo sich die Gruppe für eine ganze Fastenwoche bewusst aus dem Alltag zurückzieht.
In beiden Formen spielt die Gruppendynamik eine große Rolle. Zu wissen, dass alle „im selben Boot sitzen“, wirkt enorm bestärkend – besonders für Menschen, die zum ersten Mal fasten.
Ich lebe in der Nähe von Zell am See, in Taxenbach, und bin selbst vor rund zehn Jahren zum Fasten gekommen. Damals wollte ich einfach erfahren, was es mit mir macht, mich für eine gewisse Zeit ausschließlich flüssig zu ernähren. Dieses Erlebnis war ein echtes Schlüsselerlebnis. Ich habe gespürt, wie sich nicht nur mein Körper verändert, sondern wie sich auch mein Blick weitet – auf mein Leben, meine Gewohnheiten und meine innere Haltung. Das Fasten hat mir die Augen geöffnet. Aus diesem Impuls heraus habe ich mich entschieden, meinen beruflichen Weg neu auszurichten und die Ausbildung zur ärztlich geprüften Fastenleiterin zu absolvieren.
Heute begleite ich Fastenwochen:
im Johannes Schlössl in Salzburg
im Pinzgau und Pongau
sowie ambulante Fastengruppen bei uns zu Hause in der Region
Neben dem gemeinsamen Suppenessen biete ich auch Vorträge, Meditationen, Achtsamkeitsübungen und spirituelle Impulse an. Denn Fasten wirkt nicht nur auf den Körper – auch Geist und Seele dürfen sich öffnen und mitgehen.
Fasten bedeutet für mich eine bewusste Auszeit vom Alltäglichen. Zeit für innere Einkehr. Zeit, um den Körper zu entlasten, zu entgiften und ihm die Möglichkeit zur Regeneration zu geben. Gleichzeitig entsteht Raum für Dinge, die im Alltag oft zu kurz kommen:
Stille
Reflexion
Achtsamkeit
und manchmal auch das Bearbeiten von Themen, die schon länger im Hintergrund wirken
Fasten schenkt Klarheit – und oft auch den Mut, neue Schritte zu gehen.
Hier kommst du zum Video.
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