28. Juni 2026
Erentrudis
Sonntag
Infos und Programmüberblick

28. Juni 2026
Infos und Programmüberblick
Mit 2024 wurde die heilige Erentrudis – neben dem heiligen Rupert – zur Landespatronin Salzburgs erhoben. Ihr offizieller Gedenktag ist der 30. Juni. Da dieser jedoch häufig auf einen Wochentag fällt, feiern wir die Hl. Erentrudis künftig immer am letzten Sonntag im Juni.
Die heilige Erentrudis begleitet Salzburg seit seinen Anfängen: als erste Äbtissin von Nonnberg, als starke Frau des Glaubens und als Vorbild gelebter Nächstenliebe. Ihr Fest lädt uns ein, diese Wurzeln neu zu entdecken und dankbar zu feiern, was unser Land trägt – Zusammenhalt, Vertrauen und ein offenes Herz füreinander.
Der Erentrudissonntag möchte ein Tag der Begegnung sein: in unseren Gemeinden, Vereinen, Familien und Gemeinschaften. Ein Tag, an dem wir uns inspirieren lassen von einer Frau, die Mut machte, Hoffnung schenkte und Menschen in ihrer Not beistand.
Wir laden alle Salzburgerinnen und Salzburger herzlichein, diesen besonderen Tag mitzufeiern und mitzugestalten – durch Gottesdienste, Feste, gemeinsames Singen, durch Zeichen der Solidarität oder einfach durch ein bewusstes Innehalten. Jeder Beitrag, groß oder klein, macht sichtbar, wie lebendig das Erbe unserer Landespatronin heute ist.
Feiern wir gemeinsam unsere Landespatronin Hl. Erentrudis – und das, was sie uns bis heute schenkt.
Wissenswertes zur Hl. Erentrudis
28. Juni | Sonntag
28. Juni | Sonntag
29. Juni | Montag
30. Juni | Dienstag

Neue Auszeichnung:
Neue Auszeichnung für Verdienste rund um Bildung,
karitative Projekte, Kunst und Kultur.
… sind bedeutende Verdienste im pfarrlichen, diözesanen und überdiözesanen Bereich. Dieser Orden würdigt vor allem ehrenamtliche Verdienste rund um Bildung, karitative Projekte, Kunst und Kultur.
Der Antrag auf Verleihung wird über das Ordinariat, das die Angaben prüft, an den Erzbischof gerichtet. Kontakt und weitere Informationen: Ordinariat der Erzdiözese Salzburg www.eds.at/ordinariat, kanzler@eds.at, +43 (0)662 / 8047-1100
Erinnerung meint nicht bloß ein Zurückdenken an Vergangenes.
Wenn wir uns beispielsweise eines lieben Verstorbenen erinnern, wird uns dieser Mensch regelrecht präsent – Erinnerung ist damit ein Innewerden, ein Vergegenwärtigen. Auch in der Verehrung der Heiligen, die uns vorausgegangen sind, tun wir genau das.
Erentrudis, eine Lichtgestalt des Glaubens hier in Salzburg, steht am Beginn unserer Geschichte als Diözese. Indem wir ihrer gedenken, wird sie uns auch als Mutter unserer Diözese und unseres Landes nahe. Der Erentrudissonntag möge uns dazu den Nährboden bereiten.

Erzbischof Dr. Franz Lackner
Für uns Benediktinerinnen vom Nonnberg ist es eine große Freude, dass die Hl. Erentrudis – Nichte des Hl. Rupert und erste Vorsteherin unserer Gemeinschaft – zur Landespatronin erhoben worden ist.
Dies unterstreicht ihren Beitrag und ihre Bedeutung für die Entstehung und Entwicklung des Salzburger Landes – in kultureller wie auch in geistlicher Hinsicht. So wie wir ihre Fürsprache bei Gott durch die Jahrhunderte auf vielfältige Weise erfahren haben, so möge sie auch weiterhin dem Land Salzburg und all seinen Bewohnerinnen und Bewohnern nahe sein – und in allen Anliegen, im Großen wie im Kleinen, für unsere Familien, Gemeinschaften und Gemeinden Gottes Schutz und Segen erbitten. Mit herzlichem Gruß!

Äbtissin M. Veronika Kronlachner OSB
Die Heilige Erentrudis ist weit mehr als eine bedeutende Figur unserer Geschichte.
Sie ist eine starke Frau, die Salzburg geprägt hat und deren Wirken bis heute nachhallt.
Als erste Äbtissin des Stiftes Nonnberg stand sie vor über 1.300 Jahren für Verantwortung, Bildung und gelebte Nächstenliebe. In einer Zeit, die von Umbrüchen geprägt war, hat sie Orientierung gegeben und die Gemeinschaft gestärkt. Damit ist sie nicht nur ein historisches Vorbild, sondern auch eine Persönlichkeit, die uns heute noch etwas zu sagen hat.
Dass Erentrudis neben dem heiligen Rupert im Jahr 2024 zur Landespatronin erhoben wurde, ist ein klares Zeichen für ihre herausragende Bedeutung für Salzburg. Als „Landesmutter“ steht sie für Zusammenhalt, Glauben und das, was unser Land im Innersten ausmacht.
Mit dem Erentrudissonntag, der heuer bereits zum zweiten Mal stattfindet, erhält dieses Erbe einen festen Platz im Jahreslauf. Er ist Einladung und Auftrag zugleich: Innezuhalten, sich unserer Wurzeln bewusst zu werden und das Verbindende in den Mittelpunkt zu stellen. Gerade die Salzburger Volkskultur zeigt dabei eindrucksvoll, wie lebendig diese Tradition ist und wie viele Menschen sich mit großem Engagement einbringen.
Ich lade alle Salzburgerinnen und Salzburger ein, diesen Tag als Zeichen der Verbundenheit und als Ausdruck eines starken Miteinanders in unserem Land bewusst zu begehen.

Mag. Karoline Edtstadler
Landeshauptfrau

Erentrudis (* um 650 in Worms; † vermutlich am 30. Juni 718 in der Stadt Salzburg; auch Arindrud genannt) war die Nichte des heiligen Rupert und die erste Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Nonnberg. Sie ist eine Heilige und Patronin der Erzdiözese sowie des Landes Salzburg.
Erentrudis kam um 696 mit ihrem Onkel Rupert aus Worms nach Salzburg, wo Rupert als Abtbischof wirkte. Rupert teilte ihr eine ausgesprochen missionarische Aufgabe zu und sie wurde die erste Äbtissin des auf dem Nonnberg in Salzburg von Rupert gegründeten Benediktinerinnenklosters.