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  Zurück: Synode 2025 – 2028

Der synodale Prozess
in der Erzdiözese Salzburg

 

Die verschiedenen Phasen des weltweiten Prozesses

 

Eine synodale Kirche ist nach Papst Franziskus eine Kirche, in der sich Volk Gottes, Bischofskollegium und Bischof von Rom wechselseitig zuhören. Um dies auf verschiedenen Ebene zu ermöglichen und dabei auch die Umsetzung des Gelernten nicht aus dem Blick zu verlieren, gliedert sich der synodale Prozess in vier Phasen mit folgenden Schwerpunkten:

 

  • Stage 1: Diözesane und nationale Phase

    • Eröffnung des Prozesses am 17. Oktober in allen Diözese weltweit, eine Woche nach der zentralen Eröffnung durch Papst Franziskus am 10. Oktober in Rom.
    • Arbeitsgrundlage für diese Phase: Vorbereitungsdokument und Vademecum
    • Einladung an alle Getauften, sich auf diözesaner Ebene zu beteiligen und an einer Befragung teilzunehmen
    • Vorsynodale Versammlungen in jeder Diözese zur Reflexion der Ergebnisse
    • Erarbeitung einer finalen Synthese in allen Diözese
    • Erarbeitung einer Synthese auf nationaler Ebene aus allen eingegangenen diözesanen Synthesen
    • Vorsynodale Versammlungen auf nationaler Ebene (in Österreich in Mariazell mit ca. 60 Personen)
  • Stage 2: Kontinentale Phase

    • Arbeitsgrundlage für diese Phase: Instrumentum Laboris 1
    • Reflexion des Instrumentum Laboris 1 auf nationaler Ebene
    • Synodenversammlungen auf kontinentaler Ebene (für Europa: Prag)
    • Erarbeitung von 7 kontinentalen Synthese
  • Stage 3: Weltweite Phase

    • Arbeitsgrundlage für diese Phase: Instrumentum Laboris 2
    • Reflexion des Arbeitsdokuments auf nationaler Ebene
    • 1. Session der XVI. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode (Oktober 23)
    • Vertiefung einzelner Themen der Synthese auf diöz. und nat. Ebene sowie; Initiativen, um Synodalität lebendig zu halten und in Bereite zu bringen. Rückmeldungen werden auf nationaler Ebene gesammelt
    • Neue Arbeitsgrundlage: Instrumentum Laboris 3
    • 2. Session der XVI. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode (Oktober 24)
    • Veröffentlichung des Schlussdokuments der Synode durch Papst Franziskus
  • Stage 4: Umsetzungsphase

    • Arbeitsgrundlage: Skizzen für die Umsetzungsphase
    • Juni 2025 - Dezember 2026: Wege der Umsetzung in den Ortskirchen und ihren Gruppierungen
    • Erste Hälfte des Jahres 2027: Bewertungsversammlungen in den Diözesen und Eparchien
    • Zweites Halbjahr 2027: Evaluierungsversammlungen in den nationalen und internationalen Bischofskonferenzen, den ostkirchlichen Strukturen und anderen kirchlichen Gruppierungen
    • Erstes Quartal 2028: Kontinentale Evaluierungsversammlungen
    • Oktober 2028: Kirchenversammlung im Vatikan.

 

Die Erzdiözese Salzburg bzw. die Österreichische Bischofskonferenz haben sich in folgenden Dokumenten in den Ablauf eingebracht:

 

 


 

Der Prozess auf Ebene der Erzdiözese Salzburg

 

In der Erzdiözese Salzburg wurde der Prozess am 17.10.2022 mit einer Vesper im Dom eröffnet.

Danach hatten Einzelpersonen und Gruppen die Möglichkeit knapp sechs Monate - von Oktober 2021 bis Februar 2022 - ihre Gedanken zur Kirche als Weggemeinschaft online einbringen. Dazu wurden eigens Befragungsunterlagen für verschiedene Zielgruppen entwickelt (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) und eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit begonnen. Erzbischof Lackner etwa veröffentlichte einen eigenen Hirtenbrief und warb in einem ORF-Beitrag um Beteiligung:

 

 

Den Grundstock der Fragen bildeten zehn Themenbereiche, die vom Heiligen Stuhl in einem Vorbereitungsdokument für den synodalen Prozess angeregt wurden. Die Erzdiözese Salzburg machte zudem von der Möglichkeit Gebrauch, eigene Fragen anzufügen, die sich auf die Bedeutung des Glaubens und der Kirche für das persönliche Leben bezogen. Auf die zweite zusätzliche Frage „Was ich der Kirche schon immer sagen wollte…“, langten die meisten Rückmeldungen ein.

 

Außer Einzelpersonen der Erzdiözese beteiligten sich auch Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen sowie Gremien der Erzdiözese. Zudem lud Erzbischof Dr. Franz Lackner verschiedene Gruppen zu Anhörkreisen ein, u. a. Vertreterinnen und Vertreter anderer christlicher Konfessionen in Salzburg. Die Beteiligung als Gruppe wurde besonders forciert, um Erfahrungen synodaler Gesprächs- und Beratungsprozesse bereits auf den kleinsten Ebenen zu fördern.

 

Das eigens eingesetzte Redaktionsteam mit Beteiligung des IFZ wertete die eingelangten Rückmeldungen aus – insgesamt 1636 Dokumente, die von ca. 3280 Personen stammen – und erarbeitete ein Arbeitspapier (Instrumentum Laboris). Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung von Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren (419 Personen in Einzelbefragung und 213 Gruppen, mit einer stärkeren Beteiligung von Mädchen als Burschen). Insgesamt beteiligten sich etwas mehr Frauen als Männer. Darüber hinaus brachten sich circa 900 Kinder in einer eigens von der Katholischen Jungschar für sie entwickelten Befragung ein.

 

Das Arbeitspapier wurde in einer zweitägigen vorsynodalen Versammlung mit 160 ausgewählte Personen, die einen möglichst repräsentativen Querschnitt durch die Erzdiözese gewährleisten sollten, diskutiert.

 

 

Ausgehend von den Impulsen der Versammlung erarbeitete das Redaktionsteam die finale Synthese der Erzdiözese Salzburg:

 

Finale Synthese

 

Die Synthese wurden im September 2022 in der Pressekonferenz vorgestellt.

 

 

Mit Veröffentlichung des Schlussdokuments vom Oktober 2024 eröffnete Papst Franziskus die Umsetzungsphase. Aktuell befinden wir uns daher in der Umsetzungsphase.

 

Ziel des synodalen Prozesses war, möglichst viele unterschiedliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzubinden, indem zum Beispiel auch kirchenferne Personen und besonders vulnerable Gruppen gezielt angesprochen wurden, sich an der Befragung zu beteiligen. Dabei traten jedoch auch Schwierigkeiten auf. So war es bspw. aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich, Menschen, die die Kirche verlassen haben, einzuladen. Gelegentlich haben Eingeladene ihre Absage mit der Enttäuschung über vorangegangene Prozesse begründet, deren Ergebnisse nicht umgesetzt worden seien. Vereinzelt gab es auch grundsätzliche Vorbehalte gegenüber einer synodalen Kirche. Hier zeigte sich insbesondere Sorge bzw. Abwehrverhalten gegen Entwicklungen, wie sie aktuell im Rahmen des synodalen Wegs in Deutschland zu beobachten sind. Bei der vorsynodalen Versammlung erwies es sich als schwierig, den anvisierten repräsentativen Querschnitt durch die Diözese, insbesondere im Hinblick auf die Bandbreite theologischer Standpunkte, abzubilden.

 


 

Fragestellungen

 

Was waren die wichtigsten Schritte im Rahmen des Konsultationsprozesses in der Diözese?

  • Ernennung einer diözesanen Kontaktperson zur Koordination des Prozesses sowie die Einrichtung verschiedener Teams (Synodalitätsteam; Organisationsteam, Theologinnen- und Theologengruppe; Kommunikationsteam; Redaktionsteam)
  • Ausarbeitung von Befragungsunterlagen (Anpassung der vom Vademecum vorgeschlagenen zehn Themengebiete für verschiedene Zielgruppen; Erarbeitung von Methodenhilfen, insbesondere zum „Gespräch im Geist 
  • Einladung zur Beteiligung am synodalen Prozess (Hirtenbrief und Videobotschaft des Erzbischofs; Aussenden von Flyern, Plakaten und Befragungsunterlagen an alle Pfarren; Bereitstellung von Textbausteinen zur Bewerbung des Prozesses; regelmäßige Informationen per E-Mail an alle Mitarbeitenden der Erzdiözese Salzburg; Einrichtung der Website; Produktion eines Fernsehbeitrags)
  • Durchführung der Konsultation (Einrichtung einer Website mit Online-Fragebögen für die oben genannten Zielgruppen; Beratung und Unterstützung von Gruppen auf Pfarr- und Dekanatsebene bei der Durchführung von Konsultationstreffen; Unterstützung diverser diözesanen Kommissionen und Gremien bei der Durchführung von Konsultationstreffen [Ökumeneempfang, Gremium für Gleichstellungsfragen, Liturgiekommission, Frauenkommission, Diözesankommission für Weltkirche, Kirchenmusikkommission, Dechantenkonferenz, Pastoralrat, Konsistorium, Priesterrat]; Einladung diverser Gruppen zu Anhörkreisen durch Erzbischof Dr. Franz Lackner [emeritierte Domkapitulare, Jugend, Priester außer Amt, Seelsorgerinnen und Seelsorger in verschiedenen kirchlichen Berufen; Ordensleute, Frauen, Offiziersgesellschaft, Kloster Kinderalm, Obdachlose])
  • Auswertung der eingelangten Rückmeldungen zu einem Instrumentum Laboris
  • Vorbereitung und Durchführung einer zweitägigen vorsynodalen Versammlung (Teilnehmende: 160 ausgewählte Personen, die einen möglichst repräsentativer Querschnitt durch die Erzdiözese gewährleisten sollten; Vorbereitung: durch verschiedene Teams [insb. Moderationsteam; Liturgieteam; Marketingteam]; Arbeitsgrundlage: Instrumentum Laboris; Arbeitsweise: drei Arbeitseinheiten [Gegenwärtige Realität der Synodalität, Wachsen in Synodalität, gesamte Konsultationserfahrung] mit Phasen in Kleingruppen [Methode des Anhörkreises] und im Plenum)
  • Fertigstellung der finalen Synthese durch das Redaktionsteam (mit Berücksichtigung der Ergebnisse der vorsynodalen Versammlung sowie des Feedbacks des Konsistoriums)

 

Welche zentralen Fragen wurden gestellt?

  • Die zehn Themenbereiche aus dem Vademecum wurden zielgruppenorientiert angepasst und teilweise reduziert
  • Bemerkenswerte Ergänzungen waren das Hinzufügen der Frage „Glauben bedeutet für mich/uns ...“ auf Wunsch von Erzbischof Dr. Franz Lackner, sowie das Hinzufügen des Themenbereichs „Was ich/wir der Kirche schon immer sagen wollte/n …“. Zu diesem offenen Themenbereich langten letztlich die meisten Rückmeldungen ein.
  • Ein besonderer Schwerpunkt in den Anhörkreisen lag auf der Grundfrage „Eine synodale Kirche geht gemeinsam. Wie verwirklicht sich dieses gemeinsame Gehen heute in Ihrer Pfarre bzw. in der Erzdiözese Salzburg? Zu welchen Schritten lädt Gott uns ein, um in unserer Weggemeinschaft zu wachsen?“

 

Was wurde unternommen, um so viele Teilnehmer wie möglich einzubeziehen und die Randgebiete zu erreichen?

  • Frühzeitiges Aussenden von Information zum synodalen Prozess an einen breiten Adressatenkreis
  • Intensive Bewerbung des Prozesses (siehe oben)
  • Bereitstellung von zielgruppenspezifischen Fragebögen in unterschiedlicher Form (als Online-Formular, aber auch in Papierform für Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben)
  • Produktion eines Fernsehbeitrags im ORF (TV und Radio)
  • Drei Markenbotschafterinnen und -botschafter aus den Bereichen Jugend, Frauen und Pfarren luden zur Beteiligung auf und initiierten in ihren Bereichen die Konsultation
  • Gezieltes Ansprechen von kirchenfernen Personen durch kirchlich Mitarbeitende, die über entsprechende persönliche Kontakte verfügen. Insgesamt konnten so Menschen zur Beteiligung motiviert werden, die von sich selbst sagen, die Kirche stehe ihnen fern
  • Berücksichtigung von Vertreterinnen und Vertretern marginalisierter Gruppen bei der vorsynodalen Versammlung (Menschen mit physischen und psychischen Beeinträchtigungen, Menschen ohne Arbeit bzw. in prekären Arbeitsverhältnissen, armutsgefährdete Menschen, Armutsmigrantinnen und Armutsmigranten, Menschen auf der Flucht, Diskriminierungsbetroffene, Kinder und Jugendliche in prekären Situationen)
  • Breites Spektrum an Anhörkreisen durch Erzbischof Dr. Franz Lackner (s.o.)

 

Wie hoch ist der Anteil der Menschen in der Diözese, die auf die eine oder andere Weise teilgenommen haben?

  • Über das Online-Formular sind 1636 Rückmeldungen eingegangen, wobei jedes Gruppenstatement für mehrere Einzelpersonen steht. Insgesamt haben sich auf diesem Weg ca. 3280 Personen eingebracht.
  • Hinzu kommen ca. 900 Kinder sowie die 160 Teilnehmenden der vorsynodalen Versammlung

 

Gab es bestimmte Personengruppen, deren Teilnahme besonders bemerkenswert war?

  • Besonders überraschend war die hohe Beteiligung von Kindern und jungen Menschen (419 Personen in Einzelbefragung und 213 in Gruppen)
  • Insgesamt beteiligten sich mehr Frauen als Männer

 

Gab es bestimmte Personengruppen, die aus irgendeinem Grund nicht teilgenommen haben?

  • Gerne hätten wir Menschen, die die Kirche verlassen haben, breiter zur Beteiligung eingeladen. Leider war das aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich.
  • Gelegentlich haben Menschen ihr Desinteresse mit der Enttäuschung über vorangegangene Prozesse begründet, deren Ergebnisse nicht umgesetzt worden seien.
  • Vereinzelt gab es auch grundsätzliche Vorbehalte gegenüber einer synodalen Kirche. Hier zeigte sich insbesondere Sorge bzw. Abwehrverhalten vor zeitgleichen Entwicklungen (vgl. z. B. synodaler Weg in Deutschland).
  • Bei der vorsynodalen Versammlung erwies es sich als schwierig, den avisierten repräsentativen Querschnitt durch die Diözese, insbesondere im Hinblick auf die Bandbreite theologischer Standpunkte abzubilden. Dezidiert konservative bzw. stark traditionsorientierte Personen waren wenig vertreten bzw. nicht zur Teilnahme bereit. Außerdem fehlte – zumeist durch kurzfristige Krankheit verhindert – eine repräsentative Vertretung der Loretto-Bewegung, die das Leben in der Erzdiözese Salzburg sonst durchaus mitprägt.

 


 

Der Prozess auf Österreichebene

 

Für Informationen zum synodalen Prozess auf Österreichebene besuchen Sie bitte folgende Website:

 

www.katholisch.at
 


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