eds / (tru) „Vom 6. bis 15. November 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Chormusik, Instrumentalkonzerten und geistlichen Werken an ausgewählten Orten der Stadt Salzburg“, sagt der Andreas Gassner, Fachbereichsleitung Kirchenmusik.
„Die Veranstaltungen möchten Tage der Begegnung und der Besinnung sein – Momente, in denen man dem Alltag entfliehen, zur Ruhe kommen und die besondere Atmosphäre der Salzburger Kirchen erleben kann“, so Gassner.
Das diesjährige Motto gibt die inhaltliche Richtung vor. Die Worte „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes“ verweisen auf die Schönheit der Schöpfung und auf die Frage nach dem Verhältnis zwischen Menschen, Natur und Glauben. Die Schöpfung zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm. Ebenso findet der heilige Franziskus mit seinem berühmten Sonnengesang besondere Beachtung. Seine vor rund 800 Jahren entstandenen Gedanken über Sonne, Mond, Erde und die Verbundenheit aller Geschöpfe sind bis heute aktuell.
Ein Höhepunkt des diesjährigen Kirchenmusikalischen Herbstes ist Joseph Haydns Oratorium Die Schöpfung – in einer besonderen Bearbeitung für Streichquintett. Die Aufführung findet am Sonntag, 8. November, um 16 Uhr im Sacellum statt.
Der Kirchenmusikalische Herbst verbindet unterschiedliche Epochen, Klangwelten und musikalische Ausdrucksformen. Auf dem Programm stehen Werke bedeutender Komponisten ebenso wie zeitgenössische Chormusik und traditionelle Klänge. Den Auftakt bildet am Freitag, 6. November, ein Konzert in der Kajetanerkirche mit Musik von Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Muffat und Jan Pieterszoon Sweelinck. Am darauffolgenden Abend erklingt im Salzburger Dom ein Requiem von Heinrich Ignaz Franz Biber.
Weitere Stationen führen in die Michaelskirche, auf den Nonnberg, in die Pfarrkirche St. Andrä, die Kapuzinerkirche, die Pfarrkirche Nonntal und die Franziskanerkirche. Zu hören sind unter anderem die Nonnberger Stiftsvokalistinnen und Stiftsvokalisten, das Vocalensemble Frauenzimmer, Chöre des Borromäums und der BAFEP Salzburg sowie verschiedene Instrumentalformationen.
Seinen Abschluss findet der Kirchenmusikalische Herbst am Sonntag, 15. November, in der Stiftskirche St. Peter. Das traditionelle Herbstkonzert der Stiftsmusik beginnt um 16 Uhr und widmet sich Wolfgang Amadé Mozart.
Im Mittelpunkt steht Mozarts Sakramentslitanei KV 243. Die Stiftsmusik St. Peter gestaltet das Konzert unter der Leitung von Peter Peinstingl. Außerdem ist Peter Peinstingl seit zehn Jahren Stiftskapellmeister von St. Peter.
„Ein besonderes Merkmal des Kirchenmusikalischen Herbstes ist der freie Eintritt zu den Veranstaltungen. Damit möchte man möglichst vielen Menschen den Zugang zu geistlicher Musik ermöglichen – unabhängig davon, ob sie regelmäßig Konzerte besuchen oder die Kirchenmusik erst neu für sich entdecken“, so Andreas Gassner.
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