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  Salz & Licht | Artikelübersicht

Inhalt:
23.04.2026

Pilgern – wenn der Weg das Ziel ist

Pilgern entwickelt sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Trend

© Trisha Rufinatscha

Immer mehr Menschen schnüren ihre Wanderschuhe, lassen den Alltag hinter sich und begeben sich auf eine Reise, die weit über das bloße Zurücklegen von Kilometern hinausgeht. Es geht um neue Erfahrungen, um Perspektivenwechsel – und oft auch um die Suche nach sich selbst.

"Das ist echt unbeschreiblich, das muss man erleben und fühlen", sagt Barbara Lorenzoni, Pilgerbegleiterin. 

Der Gedanke des Pilgerns ist dabei keineswegs auf das Christentum beschränkt. In nahezu allen Weltreligionen gehört die Pilgerreise zu den zentralen Ausdrucksformen des Glaubens. Ob als Muslim, Jude, Hindu, Buddhist oder Christ – Pilgernde machen sich auf den Weg, um ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen. Dabei gilt: Pilgern heißt nicht nur gehen, sondern auch innehalten. Es ist, als würde man „mit den Füßen beten“.

Die Ziele sind so vielfältig wie die Wege selbst – vom Grab des heiligen Jakobus in Spanien bis zu den Wallfahrtsorten in Frankreich. Doch eines verbindet alle Pilgerreisen: Sie sind immer auch eine Reise nach innen. Wer pilgert, sucht nicht nur einen Ort, sondern Antworten auf persönliche Fragen und eine tiefere Verbindung zum Leben.

Auch in Salzburg hat sich das Pilgern längst etabliert – nicht nur als spirituelle Praxis, sondern zunehmend auch als touristisches Angebot. Tausende Nächtigungen jährlich zeigen: Das Interesse wächst stetig. Neun große Pilger- und Weitwanderwege durchziehen die Region und laden dazu ein, Natur, Stille und spirituelle Tiefe zu erleben.

Diese Wege führen durch beeindruckende Landschaften – vorbei an Seen, über Berge und durch kulturell geprägte Regionen.

 

Und jedes Mal, wenn ich draußen bin in der Natur, bin ich Gott viel näher, oder Gott ist mir viel näher.

 

beschreibt Barbara Lorenzoni ihre Erfahrung beim Pilgern. Dabei entsteht Raum für Reflexion, für Begegnungen und für Momente des Staunens. Das Gehen selbst wird zur meditativen Erfahrung, die Klarheit schenkt und neue Kraft gibt.

Pilgern bedeutet heute nicht mehr ausschließlich, zu Fuß unterwegs zu sein. Neben klassischen Routen gewinnen auch alpine Wege und Radpilgerstrecken an Bedeutung. Entscheidend ist weniger die Art der Fortbewegung als vielmehr die innere Haltung: die Bereitschaft, sich auf den Weg einzulassen – körperlich und geistig.

Doch warum pilgern Menschen überhaupt? Die Antwort liegt oft in einer tiefen Sehnsucht. Der Wunsch nach Veränderung, nach Sinn und nach einem erfüllteren Leben treibt viele an. Pilgern wird so zu einem Symbol für den Lebensweg selbst – ein Prozess des Wachsens, Suchens und Ankommens.

Am Ende steht selten nur das Erreichen eines Ziels. Vielmehr berichten viele Pilgerinnen und Pilger von innerer Zufriedenheit, neuen Einsichten und einem Gefühl von Verbundenheit – mit sich selbst, mit anderen und mit etwas Größerem.

Pilgern ist mehr als eine Reise. Es ist eine Erfahrung, die bleibt.

 

Ideen für dein Pilgern:

 

Arnoweg: Rundweg (ca. 1200 km) durch das ganze Bundesland Salzburg; verbindet Natur, Geschichte und viele religiöse Orte.

 

Via Nova: Europäischer Pilgerweg, der mehrere Länder verbindet und auch durch Salzburg führt.

 

Salzburger Jakobsweg: Teil des europaweiten Jakobswegs Richtung Santiago de Compostela; verläuft u. a. durch die Stadt Salzburg.

 

St.-Rupert-Pilgerweg: Historischer Weg zu Ehren des hl. Rupert, mit Verbindungen zwischen Bayern und Salzburg.

 

Wolfgangweg: Pilgerroute rund um den hl. Wolfgang (z. B. Richtung Wolfgangsee).

 

Leonhardsweg: Spiritueller Weg zu Kirchen des hl. Leonhard.

 

Mariazellerwege: Verbindungen zum bedeutenden Wallfahrtsort Mariazell.

 

EUREGIO-Marienwege: Netz aus mehreren Marienpilgerwegen im Grenzraum Tirol–Bayern–Salzburg.

 

 

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