eds (tru) / Vom 1. September bis zum 4. Oktober dauert die Schöpfungszeit. " Die Schöpfungszeit ist eine ökumenische Initiative, die Schöpfung, unsere Mit-Welt bewusster wahrzunehmen, sich mit ihr zu beschäftigen und sie zu spüren, nicht zuletzt um sie zu feiern", weiß Markus Roßkopf, Seelsorgeamt der Erzdiözese Salzburg. In der Schöpfungszeit gibt es in der Erzdiözese zahlreichte Angebote unter anderem: "Auf der Website Schoepfung.at gibt es Hinweise auf Veranstaltungen oder auf Liturgievorschläge zu „Die Schöpfung feiern“. Am Sonntag, den 20. September, feiern wir einen ökumenischen Schöpfungsgottesdienst unter dem Titel 'zam Schöpfung schaffen'", betont Roßkopf.
Der Gottesdienst findet um 10 Uhr im Kurpark neben dem Schloss Mirabell statt. Bei schlechtem Wetter in der Christuskirche in der Schwarzsstraße.
Zahlreiche Pfarren und Freiwillige engagieren sich in der Schöpfungszeit, sei es beim Binden der Erntedankkrone oder bei Berggottesdiensten. "Nicht zu vergessen Laudato sí ist ein wegweisendes Dokument, weil es die soziale Frage mit der ökologischen verbindet. Im Februar 2025 ist in der Erzdiözese Salzburg das 'Netzwerk Laudato sí' gegründet worden. Ziel ist es letztendlich eine Laudato-sí-Erzdiözese zu werden. Dabei geht es um 7 Dimensionen: Antworten auf den Schrei der Armen, Antworten auf den Schrei der Erde, ökologisches Wirtschaften, persönliches Handeln, ökologische Bildungsarbeit und ökologische Spiritualität und nicht zuletzt Allianzen in diesem Bereich schmieden", sagt Markus Roßkopf.
Am 4. Oktober, dem liturgischen Gedenktag des heiligen Franz von Assisi, endet die Schöpfungszeit. Aber "die Schöpfungszeit ist eine gute Gelegenheit, über ein ganzheitliches ökologisches Denken und Handeln zu reflektieren und umzusetzen – und dies endet natürlich nicht mit dem Ende der Schöpfungszeit", bekräftigt Roßkopf.
Übrigens das Oratorium "Die Schöpfung" von Joseph Haydn wird am Sonntag 18. Oktober ab 17 Uhr im Dom zu Slzburg zu hören sein.