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Trauerfeierlichkeiten

Requiem für Erzbischof em. Alois Kothgasser

 

Die Trauerfeierlichkeiten für Alois Kothgasser fanden am 9. März 2024 mit einem Requiem im Salzburger Dom ihren Höhepunkt. Erzbischof Franz Lackner: „Wir danken Gott für das segensreiche Wirken unseres Erzbischofs Alois Kothgasser und erneuern unseren Glauben an das Leben nach dem Tod.“

 

Trauerheft (PDF)

 

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Kondolenzbuch
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Biografie

Die Erzdiözese Salzburg nahm Abschied von ihrem früheren Erzbischof Alois Kothgasser SDB (86), der am 22. Februar verstorben ist. Rund 1.500 Trauergäste aus Kirche und Öffentlichkeit haben sich zu dem feierlichen Requiem für den verstorbenen Alterzbischof eingefunden. Erzbischof Franz Lackner stand der Feier vor und hielt die Predigt. Neben Nuntius Erzbischof Pedro Lopez Quintana, der eine Botschaft von Papst Franziskus verlas, nahmen über 20 Bischöfe und mehr als 150 Priester und Geistliche an dem Requiem teil. Kardinal Christoph Schönborn und Militärbischof Werner Freistetter waren aufgrund von Krankheit verhindert. Dazu auch fast alle Weihbischöfe und einige emeritierte Bischöfe. Ebenso gaben zahlreiche Äbte und Ordensobere dem Verstorbenen das letzte Geleit. Die Ökumene war unter anderen mit dem evangelischen Superintendenten Olivier Dantine und dem syrisch-orthodoxen Chorepiskopos Emanuel Aydin (in Vertretung des armenischen Bischof Tiran Petrosyan) vertreten. Die Präsenz zahlreicher nicht katholischer-geistlicher Würdenträger war ein Beweis für das hohe Ansehen des Verstorbenen.

 

Vonseiten der Politik und des öffentlichen Lebens erwiesen unter anderem die Landeshauptleute von Salzburg und Tirol, Wilfried Haslauer und Anton Mattle, die EU-Kommissarin a.D. Benita Ferrero-Waldner sowie zahlreiche Vertreter aus Nationalrat, Bundesrat und den Ländern Salzburg, Tirol und Steiermark dem Verstorbenen die letzte Ehre.

 

Kothgasser: Vorbild in Leben und Sterben

 

Die Trauerfeierlichkeiten begannen um 10 Uhr mit dem Läuten der Dom-Glocken. Teile von Mozarts „Spatzenmesse“ erklangen zum Abschied.

 

Erzbischof Franz Lackner würdigte seinen Vorgänger als einen Christen und Menschen, der noch in Krankheit und Sterben, „Wesentliches zu sagen hatte.“ Besonders ging Lackner auf die letzten Monate im Leben Kothgassers ein. Der Emeritus war in seinem Leiden und Sterben Vorbild. „An seinem Kranken- und Sterbebett wurden wir an den Wert der Achtsamkeit erinnert.“ Besonders an die Seminaristen, die Kothgasser pflegten gewandt, sagte der Salzburger Oberhirte: „Das Seminaristen-Sein ist in Zeiten, in der das priesterliche Verständnis eher im Schwinden begriffen ist, nicht einfach. Man muss diesbezüglich auch mit Gegenwind rechnen. Darum meine Bitte an die euch: Bewahrt euch diese innere Haltung von Achtsamkeit, sie hilft Not zu sehen und nährt die Bereitschaft, Menschen in seelischen wie auch körperlichen Nöten zu helfen. Darin liegt die wohl glaubwürdigste Form von Seelsorge, und auf diese Weise bleibt ihr auf der Spur Jesu.“

 

Lackner würdigte den Alterzbischof und Salesianer als Freund der Jugend: „Erzbischof Alois blieb zeit seines Lebens ein Freund junger Menschen, die er nach besten Kräften unterstützte. Seine große Liebe galt den Schulen, die er anlässlich von Visitationen stets besuchte. Nach ihm wurde schließlich ein Preis benannt, der jährlich an Absolventen für vorwissenschaftliche Arbeiten im Bereich von Ethik und Religion verliehen wird. Unter jungen Menschen fühlte er sich wohl. Seine Gemütsart war geprägt von einer ‚tranquilla serenitas‘, einer ruhigen Heiterkeit. Bischof Alois konnte herzlich lachen.“

 

Besonders hob der amtierende Erzbischof den Theologen Kothgasser, hervor, dessen Werk gerade heute aktueller denn je ist: „Für unseren verstorbenen Erzbischof war zeit seines Wirkens klar: Entwicklung, Fortschreiben der Geschichte des Evangeliums geht nur unter Leitung und Führung des Heiligen Geistes. Damit sind wir wiederum bei einem brandaktuellen Anliegen, das zurzeit die ganze Kirche beschäftigt, nämlich bei der Synodalität und der laufenden Bischofssynode.“

 

Danke sagte Lackner seinem Vorgänger für „den Mut für den Wert des Lebens von seinem natürlichen Beginn bis zu seinem natürlichen Ende“ eingetreten zu sein.

 

Würdigungen

 

Im Namen der Ökumene dankte der Evangelische Superintendent Olivier Dantine dem Verstorbenen. „Wir haben uns von ihm sehr wertgeschätzt gefunden. Seine Bereitschaft zu Versöhnung und Dialog war einzigartig. Er hat es mit viel Geschick verstanden, Wunden zu heilen und Vertrauen aufzubauen.“ Ökumene sei ein Miteinander-Ringen um Wahrheit. „Dieses Ringen hat Kothgasser gelebt,“ so Dantine. „Er hat Spuren hinterlassen, die noch lange nachwirken werden,“ schloss der Superintendent.

 

Für Landeshauptmann von Tirol Anton Mattle war Kothgasser die „gelebte Caritas und einer, der als Bischof von Innsbruck ganz nahe bei seinen Priestern, Diakonen und Mitarbeitern war.“ In einem sehr persönlichen Statement würdigte Mattle Kothgassers seelsorgliche Stärke zur Zeit der Lawinen-Katastrophe von Galtür 1999.

 

„Bischof Alois ist den Tirolerinnen und Tirolern in schwierigen Zeiten bei dem schrecklichem Lawinenabgang zur Seite gestanden“, sagte der ehemalige Bürgermeister von Galtür und jetzige Landeshauptmann. Besonders strich Mattle die freundschaftliche Beziehung mit dem Altbischof von Tirol heraus. Für den Tiroler Landeshauptmann ist und bleibt Kothgasser das „freundschaftliche Gesicht Gottes.“

 

Landeshauptmann Wilfried Haslauer würdigte Leben und Biografie des Verstorbenen: „Erzbischof Alois war für mich ein großartiger Mann.“ Sein Fleiß, seine Gelassenheit und sein Mut seien Haslauer immer Vorbild gewesen. Er empfinde ihn „als Vertreter einer Gesellschaft des Seins, nicht des Habens.“ Haslauer dankte Kothgasser für „seinen verschmitzten Humor, sein entschiedenes Eintreten für das Leben, den interkonfessionellen Dialog und das großartige pastorale Projekt ‚Offener Himmel‘, der Kirche bunt und lebendig erscheinen lässt.“

 

„Ein Segen für Salzburg“ sei der Verstorbene als Bischof und Mensch gewesen.

 

Aussegnung, Trauerkondukt und Beisetzung

 

Bischof Hermann Glettler aus Innsbruck nahm die feierliche Aussegnung des Sarges vor, bevor der Trauerkondukt den verstorbenen Erzbischof zu einem letzten Zug um den Dom führte. Das schwere Geläut der Domglocken, Militärmusik, Abordnungen von Ehrengarden, Schützen und Vereinen gaben Kothgasser die letzte Ehre. Die finale Beisetzung der sterblichen Hülle fand im kleinen Kreis durch Erzbischof Franz Lackner in der Domkrypta statt. Dabei wurde der Wunsch des langjährigen Salzburger Oberhirten respektiert. „Erzbischof Kothgasser hat schon zu Lebzeiten gesagt, in welcher Nische der Krypta er gerne bestattet werden möchte“, erzählt Roland Kerschbaum, Diözesankonservator und Mitglied des Domkapitels.

 


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